Unser Neustart ab Do 8. Oktober


Lügen über meine Mutter:

Ein kraftvolles Plädoyer für weibliches Empowerment

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»„Lügen über meine Mutter“ ist auch als Kinofilm ein oft schmerzhafter, aber dafür umso kraftvollerer Befreiungsschlag.« (filmstarts.de) // »Rosalie Thomass überzeugt als Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin gleichermaßen durch Charme, Lässigkeit und Empathie. Lebenspartner Aron Lehmann versteht es einmal mehr, auf dem Regiestuhl die richtigen Knöpfe zu drücken. Von vergnüglicher Dramaturgie, schrägen Kamerawinkeln bis hin zur nostalgisch glitzernden Retro-Ausstattung, deren liebevolle Details sogar „Fix und Foxi“-Heftchen zelebrieren. Der stets verlässliche Golo Euler gibt seinem gockelhaften Gatten mit sichtlichem Vergnügen gehörig Zucker. Derweil verkörpert Filmtochter Elise Lindner die clevere Ela mit ähnlich unangestrengter Natürlichkeit wie zuletzt beim Auftritt in „Wunderschöner“ von Karoline Herfurth.« (programmkino.de) // »Hauptdarstellerin Rosalie Thomass schrieb das Drehbuch und verkörpert Cornelia mit Hingabe und ruhigem Stolz. Auch in den Nebenrollen läuft Lehmanns Gespür für Besetzung und Schauspiel-Regie zu Hochform auf: eine furchteinflößend versteinerte Juliane Köhler als eiskalte Schwiegermutter, deren Panzer man nur allzu gerne einmal hätte aufbrechen sehen; Anneke Kim Sarnau als Werners unspießige Schwester Lu, von der man sich ein paar unvorhergesehene Eingriffe in die Handlung gewünscht hätte, und, ebenfalls zu kurz, Emma Mütze als toughes Mädchen Jessy. Johanna Gastdorf spielt die herzliche, aber demente Großmutter so peinvoll liebenswürdig, dass die unsichtbare innere Anstrengung plausibel wird, die Cornelia der Umgang mit ihr kostet.« (filmdienst.de) // »« () // »« () //   

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CINEMA FLASHLIGHT


Watching People Watching Birds

Umweltpolitisch brisant, ernsthaft und doch humorvoll begleitet der Dokumentarfilm Menschen, die sich leidenschaftlich für die Vogelbeobachtung interessieren.

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Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der Film begleitet den weltberühmten Autor Jonathan Franzen, eine Bäckereiverkäuferin oder ein junges Ornithologenteam. Sie alle eint die Liebe zu einer stark bedrohten Spezies. Durch ihre Augen und Ohren tauchen wir ein in die Welt der Vögel – eine Welt, die zu einer eindrucksvollen Metapher für den Zustand unseres Planeten wird. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.

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Film + Gast

Mo 12. Oktober • 19:30 Uhr: Sternbrücke Forever

Mit Christian Hornung (Regie)

Eine warmherzige und überraschend humorvolle Liebeserklärung an einen besonderen Ort und seine Menschen und zugleich ein wütender Kommentar zu einer Stadtpolitik, deren Folgen in vielen Städten zu beobachten sind.

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Sie haben diesen Kultort geprägt. Doch über seine Zukunft entscheiden andere: Unter der Hamburger Sternbrücke entstand ein einzigartiger Mikrokosmos aus Clubs, Kiosken, Werkstätten und Nachbarschaft. Mehmet verkauft Falafel, Martina betreibt einen Kiosk, Stefan repariert Autos. Und jedes Wochenende strömen junge Menschen in die Clubs, die Juri, Daniel, Ute und andere unter der Sternbrücke betreiben. Doch ihre Zeit hier läuft ab. Als der Abriss der Brücke beschlossen wird, beginnt für die Menschen vor Ort eine jahrelange Zeit der Ungewissheit. Der Film begleitet die Gemeinschaft im Ausnahmezustand – zwischen Alltag, Abschied und Widerstand. Aus einer Hamburger Geschichte wird so eine universelle Erzählung über Veränderung und Zusammenhalt – und über die Frage, wem die Stadt gehört und was sie lebenswert macht.

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Die Linse: Queer Monday


Mo 12. Oktober · 20:30 Uhr: Free at Heart

Eine Liebe, die alles durcheinanderbringt

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Der sechzehnjährige Sebastian genießt einen scheinbar unbeschwerten Sommer in der Kleinstadt. Tagsüber Schule, nachts trifft er sich mit Freund*innen am See, trinkt Bier und raucht Gras. Doch dann taucht plötzlich der gleichaltrige Kolja in seiner Familie auf. Er soll der Sohn einer gerade verstorbenen Freundin von Sebastians Vater sein – und zieht mit seiner selbstbewussten Art sofort alle in seinen Bann. Niemanden jedoch so sehr wie Sebastian. Zwischen den beiden entwickelt sich eine immer stärkere Anziehung. Für Sebastian beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt, die nicht nur sein bisheriges Leben, sondern auch seine Familie aus dem vertrauten Kleinstadtalltag reißt. Gefühle brechen hervor, die niemand wahrhaben möchte, und eine Liebe entsteht, die sich nicht an die Regeln hält, die andere für sie vorgesehen haben. Mit FREE AT HEART legt Schauspieler Max Hegewald sein Langfilmdebüt als Regisseur und Drehbuchautor vor. Vor der sommerlichen Kulisse aus Wäldern, Feldern, Landstraßen und Badeseen erzählt er ein intensives queeres Coming-of-Age-Drama über Begehren, Selbstfindung und den Mut, den eigenen Gefühlen zu folgen. Linus Moog und Aurel Klug verkörpern Sebastian und Kolja, deren Begegnung eine vermeintlich heile Welt aus dem Gleichgewicht bringt. Ein mutiger deutscher Debütfilm über die Wucht einer ersten Liebe.

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Klappe auf für Menschenrechte

Di 13. Oktober • 18:00 Uhr: Niemals allein, immer zusammen

Eine Filmreihe von Vamos e.V.

Mit NIEMALS ALLEIN, IMMER ZUSAMMEN wirft Regisseurin Joana Georgi einen authentischen Blick auf den schwierigen Weg, der Aktivismus bedeutet und lenkt den Fokus auf die liebevollen, tagtäglichen Geschichten des Ringens um gesellschaftliche Veränderung.

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Dabei bricht sie mit abwertenden Klischees über soziale Bewegungen und schafft einen hoffnungsvollen Film, dessen Protagonist*innen fest daran glauben, dass radikaler Wandel nicht nur möglich, sondern notwendig ist. Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind jung, idealistisch und organisiert. Sie engagieren sich bei „Fridays for Future“, „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“, kämpfen in der Berliner Krankenhausbewegung für bessere Care-Arbeit und setzen sich für die Aufarbeitung rassistisch motivierter Gewalt ein. Sie kümmern sich um die Community, machen politische Kunst und mischen Social Media auf. Mittels Instagram, TikTok und YouTube sind sie global vernetzt und bringen ihre Ideen in die Smartphones und die Herzen ihrer Altersgenossen. In einer zunehmend gespaltenen und polarisierten Welt zeigen sie Wege aus der politischen Lethargie und repräsentieren eine neue Generation, die ihre Stimme erhebt, um befreit von Denkverboten und dogmatischen Altlasten für eine gerechtere Zukunft einzustehen.

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Ready, Steady, Go Ladies! - Die Frauensport-Filmreihe im Cinema

Mi 14. Oktober • 18:00 Uhr: Pink Power

Zusammen und mit Gästen der Krebsberatungsstelle Münster

PINK POWER ist ein ermutigender Dokumentarfilm über das Leben mit und nach Krebs. Trotz des ernsten Themas ist er voller Hoffnung, Humor und inspirierender Momente – eine Hommage an die Kraft der Gemeinschaft und daran, wie aus Krisen neue Stärke erwachsen kann.

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Ready, Steady, Go Ladies!

Teil 2 der Filmreihe mit außergewöhnlichen und berührenden Spiel-und Dokumentarfilme aus aller Welt. Auch dieses Mal stehen Sportlerinnnen aus verschiedenen Generationen, mit ihren Geschichten, Schicksalen und Lebenswegen im Mittelpunkt. 

Ready, Steady, Go Ladies! - Die Frauensport-Filmreihe im Cinema entstand 2025 anlässlich der Frauenfußball-Europameisterschaft. Die Sportreihe verfolgt die Idee, auch andere Sportarten, in denen Mädchen und Frauen die Hauptrolle spielen, auf die große Leinwand zu bringen.

Die Filme im Überblick:

Mi 9. September 2026 • 18:00 Uhr: Battle of the Sexes - Gegen jede Regel

Mi 14. Oktober 2026 • 18:00 Uhr: Pink Power 
Mit Gästen der Krebsberatungsstelle Münster

Mi 11. November 2026 • 18:00 Uhr: Patty Is Such a Girly Name

Mi 9. Dezember 2026 • 18:00 Uhr: Still Waters Run Deep 
Zu Gast: Freitaucherin Carolin Ballweg | Eintritt frei - Karten an der Abendkasse

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Mit Aidshilfe Münster e.V.

Do 15. Oktober • 19:00 Uhr: Call Me Queen

In Kooperation mit Fachstelle für Sexualität und Gesundheit – Aidshilfe Münster e.V.

Emily Atef (3 Tage in Quiberon) erzählt von der Freundschaft zweier Frauen, die im Kenia der 90er Jahre während der AIDS-Krise gemeinsam gegen die Gier der Pharmaindustrie und für den Zugang zu Medikamenten kämpfen.

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»Der Mix aus gesellschaftskritischem Milieuporträt und politischem Enthüllungs- sowie Aktivismus-Drama vertraut auf bewährte Erzählstrukturen – allerdings gleichsam auf symbolstarke, mehrdeutige Bilder, die lange nachhallen. Ganz und gar verlassen kann sich die Regisseurin aber auf ihren stark aufspielenden Cast. Eliane Umuhire setzt Akzente als willensstarke, mutige und emanzipierte Frau, die erst an Aids erkrankt – und wenig später doch gerettet wird... An Umuhires Seite agiert „Andor“-Star Denise Gough überzeugend als ebenso selbstbewusste, wie verletzliche Anna. Sie erkennt, je länger ihr Aufenthalt in Afrika dauert, dass die Passivität und Ignoranz der westlichen Welt hauptverantwortlich für die Katastrophe ist.« (programmkino.de) // »Mit viel Fingerspitzengefühl reflektiert die iranisch-deutsch-französische Filmemacherin und Autorin Emily Atef weiße Privilegien und zentriert Schwarze Perspektiven. Eliane Umuhire liefert in der Rolle der selbst ernannten Queen eine oscarreife Performance ab.« (indiekino.de) // »„Call Me Queen“ geht ans Herz und löst Betroffenheit aus, wirkt als Film aber nicht bedrückend, sondern eher beschwingt. Das verdankt er seinem erzählerischen Fokus, der auf der (Zivil-)Courage, der Resilienz und der Kraft im Kampf gegen die Pandemie und die (unlauteren) Machenschaften der Pharmaindustrie liegt. Keine leichte Kino-Kost, aber ein gegen Ende zunehmend mitreißender Film als Plädoyer für eine gerechtere Welt – in der das Engagement Einzelner ganze Gruppen dazu bringt, für humanere Werte und Lebensbedingungen einzustehen.« (filmdienst.de) // »Fesselnd erzählt, mit einer Aktualität, die weit über die 90er-Jahre hinausreicht« (tvspielfilm.de) // »« () //

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Mit Buddhistisches Zentrum Münster

So 18. Oktober · 13:00 Uhr: Meeting the Buddha

In Anwesenheit von Gabi Wohlfahrtstätter-Volenko aus dem Filmteam. Moderiert von Melanie Kunst vom Buddistischen Zentrum Münster.

Dokumentarfilm über das Leben und das zeitlose Vermächtnis des 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje, dem Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie, einer der vier Schulen des tibetischen Buddhismus.

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MEETING THE BUDDHA schildert die unbeschwerten frühen Jahre des Meisters in Tibet, die Bewahrung seiner jahrhundertealten Linie im indischen Exil und sein Ziel, die Weisheit des Ostens für die westliche Welt zugänglich zu machen. Der Wendepunkt dieser Entwicklung war das Jahr 1969, als der wilde, unangepasste Hippie aus Dänemark Ole Nydahl und seine Frau Hannah im Himalaya auf den 16. Karmapa trafen. Schon als kleines Kind hatte Ole den Wunsch verkündet, einmal der „dänische Meister des Geistes“ zu werden. Diese tief gehende Begegnung verändert das Leben von Ole und Hannah radikal. Aus dieser engen Schüler-Lehrer-Verbindung entstand die Grundlage für ihre zukünftige Arbeit: Dem Wunsch ihres Lehrers folgend, reisen Lama Ole und Hannah fortan rund um die Welt. Sie haben über Jahrzehnte hinweg weltweit tausende Menschen berührt, den Buddhismus zu praktizieren, und im Namen von Karmapa weltweit Meditationszentren gegründet. So bleibt diese uralte Übertragung bis heute lebendig.

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Architektur und Film

So 18. Oktober • 17:00 Uhr: Toucher terre

Anschl. Get-Together mit Brezel und Wein im neben*an // Zusammen mit der Architektenkammer NRW

Kann es sein, dass der Westen bei seinen spektakulären architektonischen Ambitionen im Zuge der Industrialisierung vergessen hat, wie einfach Bauen sein kann?

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Architektur und Film 2026

Am Ursprung der Architektur liegen eine Handvoll Erde, ein paar Steine, Holzstöcke. Zum Bauen mussten Menschen lange auf Materialien zurückgreifen, die in ihrer unmittelbaren Umgebung verfügbar waren. Im Zuge der Industrialisierung und der Globalisierung haben sich Abbau-, Verarbeitungs- und Transportmöglichkeiten so stark vervielfältig, dass oftmals vergessen scheint, was vor der Tür steht. Und dass die Verwendung regional vorhandener oder bereits eingesetzter Materialien einen wichtigen Beitrag zum kostengünstigen und klimaschonenden Bauen leisten kann.

Die 36. Ausgabe der Reihe „Architektur und Film“ präsentiert vier internationale Dokumentarfilme, in denen die Materialität der Architektur in den Vordergrund gerückt wird. Die Filme thematisieren nicht allein die Auswahl von Materialien, sondern auch ihre über die Jahrhunderte entwickelten Hierarchien sowie festverankerte Ideen, die mit ihnen verbunden werden. Beispielsweise werden Vorstellungen von Macht mit thronenden Säulen in einer griechischen Ruinenlandschaft verbunden; im Gegensatz dazu wirkt ein Lehmhaus in der Mitte eines wilden Gartens bescheiden.

Der Zusammenhang von Baumaterial, seinen Wirkungen und seinem Einsatz in der Architektur ist nicht nur für Architekt*innen und Ingenieur*innen von großem Interesse. Er bestimmt grundlegend das Leben aller Spezies: von der Pflanze bis zu Tieren und Menschen. Diskutiert wird, wie das Zusammenleben von Milliarden von Menschen baulich gefasst werden kann. Nicht zuletzt senden die Filme – auf ganz unterschiedliche Weise - einen lauten Appell für die Wertschätzung der viel zu stark ausgebeuteten Ressourcen unseres Planeten.

Die Architektenkammer NRW veranstaltet die Filmreihe „Architektur und Film“ in Kooperation mit dem Filmmuseum Düsseldorf.

Die Filme im Überblick: 

So 11. Oktober 2026 · 17:00 Uhr: Architecton

So 18. Oktober 2026 · 17:00 Uhr: Toucher terre

So 01. November 2026 · 17:00 Uhr: Bidonville: Architectures de la ville future

So 15. November 2026 · 17:00: Hacer Mucho con Poco – Do More With Less

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Die Linse: Helden – eine Spurensuche

Mo 19. Oktober • 18:00 Uhr: Tyrannosaur - Eine Liebesgeschichte

Mit einer kurzen Einführung und interaktiven Filmgespräch

Schonungslose und berührende Geschichte über Gewalt, Einsamkeit und Erlösung

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Helden – eine Spurensuche

Und wieder laden wir zur mittlerweile 4. Auflage einer Männerfilmreihe ein. Kaum ein Thema wird so eng mit „Männlichkeit“ verknüpft wie der Heldenmythos. Unzählige Filme zeichnen ein Bild von kampferprobten Kriegshelden oder Weltenrettern, die nicht selten einem übermächtigen Feind trotzen, sich dabei bisweilen heroisch selbst opfern, für das „Gute“ ihr Leben lassen und für die Nachwelt als ikonografische Schatten weiter existieren. In ihrer Überzeichnung werden dabei im- mer wieder männliche Ideale produziert – bis hin zu toxischen Männlichkeitsstereotypen, die es zu hinterfragen gilt.

Jens Schneiderheinze und Sebastian Aperdannier haben sich als Kuratoren der Reihe deshalb auf die Suche nach filmischen Antihelden gemacht, die auf ihre ganz eigene Art und Weise den gängi- gen Heldenmythos unterlaufen.

Wie gewohnt geben sie vor jedem Film einen kurzen Einblick in ihre Auswahlentscheidung und runden den Abend mit einem 10-minütigen interaktiven Filmgespräch ab. Auch diesmal gibt es wie- der eine Kombination aus Literatur und deren Verfilmung.

Die Kuratoren lesen am Freitag, 13. November, aus „Kleine Dinge wie diese“ von Claire Keegan. Die filmische Umsetzung des Buches wird am Montag, 30. November, präsentiert

 

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Film + Gast

Mo 19. Oktober • 19:30 Uhr: Whistleblower

Mit Regisseur Marc Bauder

Ein Film über Vertrauen, Mut und Zivilcourage.

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WHISTLEBLOWER taucht ein in eine Welt, in der extreme Vorsicht überlebenswichtig ist. Drei mutige Menschen in Afrika, Europa und den USA setzen ihr Leben, ihre Karriere und ihre Familien aufs Spiel, um Informationen zu enthüllen, die aus reinem Machtinteresse vor uns geheim gehalten werden sollen. Über drei Jahre begleitet der Film Jäger und Gejagte und legt so erstmals auch die universellen Dimensionen des Whistleblowings offen, die über eine einzelne Veröffentlichung hinausgehen. Sie werden beschützt von engagierten Profis, die unermüdlich um die Welt reisen, um zwischen den Interessen der Journalist*innen und den Nöten der Whistleblower*innen zu vermitteln. Und sie werden gejagt von Lobbyisten, Regierungen und ihren Geheimdiensten, die einen regelrechten Krieg gegen Whistleblower führen, um sie einzuschüchtern und zu delegitimieren. Mit Jean-Jacques Lumumba, dem Großneffen des Freiheitskämpfers Patrice Lumumba aus dem Kongo, der selbst im Exil in Frankreich eingeschüchtert und bedroht wird. Mit dem NSA-Intelligence-Analysten Daniel Hale, dem unter der Trump-Regierung 10 Jahre Haft wegen angeblichem Geheimnisverrat drohen. Mit Delphine Halgand-Mishra und ihrer Organisation The Signals Network zur Unterstützung von Whistleblowern. Dem ehemaligen Leiter der Counterintelligence im Weißen Haus, Holden Triplett. Sowie Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, die beiden Journalisten der Panama Papers, bei denen sich neue Whistleblower*innen mit brisanten Enthüllungen gemeldet haben.

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Film + Gast

Di 20. Oktober • 18:00 Uhr: Materia Prima - New Energy - Old Powers

Mit Regisseur Jens Schanze // In Kooperation mit Vamos e.V. 

Ein Dokumentarfilm über die weltweiten Folgen des Lithiumabbaus im Spannungsfeld globaler Machtinteressen und indigenen Widerstands.

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Das weltweit größte Lithiumvorkommen befindet sich in den bolivianischen Anden. Die Europäer*innen wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer*innen wollen ihn nutzen, um die Armut zu überwinden. Europäische Unternehmer und EU-Diplomaten verhandeln mit der bolivianischen Regierung. Auf dem Land mobilisieren sich zivilgesellschaftliche Gruppen, hauptsächlich von Frauen organisiert. Mit seiner multiperspektivischen Erzählweise und seinem überwiegend beobachtenden, poetischen Stil bietet der Film einen exklusiven Einblick in die strategischen Verhandlungen der Europäer und beleuchtet die unterschiedlichen Haltungen eines Bauern, einer Lamahirtin, einer Minenwächterin, einer Anwältin, eines Bergarbeiters und einer politischen Aktivistin in Bezug auf die geplante Industrialisierung Boliviens durch ausländische Unternehmen. Voice-over-Zitate aus der Chronik von Guamán Poma de Ayala, einem indigenen Zeitzeugen des 16. Jahrhunderts, eröffnen einen Blick aus der Perspektive der damaligen Bevölkerung. Aus der Verbindung von Stimmen der Vergangenheit mit Szenen des 21. Jahrhunderts entsteht die Frage: Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?

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Die Linse: Kurzfilmsalon | Mit Moderation

Di 20. Oktober • 20:45 Uhr: Shorts Attack 2026: The Kids are alright

10 Filme in 80 Minuten – mit deutschen Untertiteln. Junge Menschen in Aktion: In Sachen Liebe fliegen die Fetzen, die Erwachsenen werden kritisiert, an der Tanke gibt es Stress, mit Papa geht es zum Motocross und nicht immer sitzt die Frisur. Mit oder ohne Waffe, auch ohne Belehrung geht die Ahnung durch den Magen: Junge Menschen könnten, ja sollten eine eigene Gesellschaft gründen.

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KIDS FOR GUNS 
Es gibt kein Mindestalter für Selbstverteidigung. Sie lieben Ihre Kinder? „Kommen Sie zu uns, bevor es zu spät ist!“ 
Deutschland 2018 · Regie: Simon Ostermann · 1:30 min · Kurzspielfilm

SOMEWHERE TO BE 
An der Tankstelle eines amerikanischen Highway wird einer Mutter und ihrer jungen Tochter das Tanken verweigert. Doch sie brauchen dringend Benzin! 
USA 2025 · Regie: Christy Chan · 9 min · Live Action

I HATE HELEN 
Priya hasst Helen, im Unterricht, in der Kantine, beim Schwimmen. Und am meisten hasst sie, was Helen in ihr auslöst. 
England 2025 · Regie: Martha McGuirk · 6:30 min · Live Action

S THE WOLF 
Urkomisches Nachdenken über Lebensphasen, erzählt durch zu viel und zu wenig Haare. Frisuren sind ziemlich persönlich! 
Frankreich 2025 · Regie: Sameh Alaa · 10:30 min · Animation

FINOW 
Finow ist ein unabhängiger Waldstaat, dessen Bewohner sich hauptsächlich von Bananen ernähren. Es gibt Wahlen, aber keine Polizei. 
Deutschland 2002 · Regie: Susanne Quester · 7 min · Kurzspielfilm

OBEY, OBEY 
Ein Tutorial, wie man die Ästhetik einer gehorsamen japanischen Schülerin perfekt hinbekommt. Genau so soll es sein. 
Deutschland 2024 · Regie: Akira Kawasaki · 4 min · Animation

BEYOND THE FACE
Puppenanimation über das Gefühl, anders zu sein, und die Wahrnehmung der düsteren Erwachsenenwelt durch einen jungen Menschen. 
Slowenien, Kroatien 2024 · Regie: Anja Resman · 10 min · Animation

RAGAMUFFIN 
Die zwölfjährige Motocross-Fahrerin sieht sich im Verlauf der Renntage mit Identität, Taubsein und ihrem Geschlecht konfrontiert. 
USA 2025 · Regie: Kaitlyn Mikayla · 14:30 min · Live Action

THE MEANINGLESS DAYDREAM OF AUGIE & CELESTE 
Zwei beste Freund*innen stürzen sich ins Spiel, der Einsatz ist hoch. Eine unerwartete Wendung stellt dann ihre Freund*innenschaft auf eine harte Probe. 
Australien 2023 · Regie: Pernell Marsden · 7 min · Live Action

LUNCH (Männermontag) 
Ein Mann hat Schwierigkeiten, sein Baguette zu essen. Wie peinlich: Er wird beobachtet und dann kommt da so ein Kid und zeigt es ihm … 
Norwegen 2023 · Regie: Fridtjof Stensæth Josefsen · 3 min · Live Action

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Die Linse: Leinwandbegegnungen


Mi 21. Oktober · 18:00 Uhr:
Felix

Auf der Suche nach seinem Vater – und über die Familie, die wir uns selbst wählen

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Wir sind Leinwandbegegnungen, eine Filmreihe, die Menschen zusammenbringt und Raum für Austausch schafft. Einmal im Monat zeigen wir im Cinema Münster einen Film, der sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Dabei legen wir Wert auf Perspektiven und Geschichten, die auf großen Leinwänden oft übersehen werden – von marginalisierten Stimmen bis hin zu Filmen aus weniger repräsentierten Ländern.

Vor und nach dem Film laden wir zum Austausch ein. Uns ist wichtig, Filme als Medium zu nutzen, um Begegnung zu ermöglichen, Themen erfahrbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Wir kooperieren gerne mit verschiedenen Initiativen und freuen uns immer über neue Gesichter – sei es im Publikum oder als Teil unseres Teams. Lust, mitzugestalten? Schreib uns, schau vorbei oder melde dich bei der nächsten Vorstellung!

Wann? Meistens am 3. Mittwoch im Monat
Eintritt: 4 €
Folge uns auf Instagram für Updates und Termine!

Komm vorbei, lass dich inspirieren – und erlebe, wie Filme Menschen verbinden können!

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Arthouse Sneak

Mi 21. Oktober · 22:15 Uhr: Arthouse Sneak #302
Immer Anders. Immer Kunsthaus. Aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart. Alle Filme laufen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln!

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Immer Anders. Immer Kunsthaus.

Seit April 2013 lädt wir zweimal monatlich zur Arthouse Sneak . Immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor dem Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Sprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Der Eintritt beträgt 5,00 Euro.

Karten kaufen (cineplex.de)

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:
Arthouse Sneak #302

Mi 21. Oktober um 22:15 Uhr


Top Sneakfilme:

1. Capernaum – Stadt der Hoffnung 1,33
2. Tatami 1,56
3. Beautiful Beings 1,57
4. Corpus Christi 1,59
5. Nur wir drei gemeinsam 1,61 + The Father 1,61
6. Kneecap 1,63
7. The Party 1,63
8. Ein Kuchen für den Präsidenten 1,64
9. Souleymans Geschichte 1,65
10. Close 1,7 + Die Göttliche Ordnung 1,7

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Familienkino

Die unlangweiligste Schule der Welt
Empfohlen ab 8 Jahren

Der erste Film nach den Büchern von Sabrina J. Kirschner hat den Publikumspreis beim KinderfilmFest Münster gewonnen!

(6,50 Euro)

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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

 

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.

Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR

Familienkino
6,90 EUR

Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)

Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)

Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)

Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)

Tickets: cineplex.de

Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.

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Spielplan

Mittwoch, 21. Oktober 2026
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Freitag, 23. Oktober 2026
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Dienstag, 8. Dezember 2026
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Mittwoch, 9. Dezember 2026
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Montag, 14. Dezember 2026
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Donnerstag, 24. Dezember 2026
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