Unsere Neustarts ab Do 23. Februar

Neruda:
Ein Anti-Biopic, eine stilisierte, wilde, energetische Zeitreise in die mythologische wie politische Vergangenheit Chiles. Von Pablo Larraín (El Club, Jacky)

Worlds Apart:
Drei unterschiedliche Liebespaare aus drei Generationen stehen im Zentrum dieser packenden und bewegenden Geschichte, mitten in der aufgewühlten Stadt Athen

Europa – Ein Kontinent als Beute:
Ein ambitionierter Dokumentarfilm über die Krise Europas

Die Gabe zu heilen:
Andreas Geiger begleitet in seiner Dokumentation fünf Heiler. Entscheidend und interessant ist dabei jedoch ihr persönlicher Werdegang...(spielfilm.de)

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Ab Do 23. Februar im Wochenprogramm:

Neruda: »Regisseur Pablo Larraín inszeniert sein spannendes Anti-Biopic über den wohl berühmtesten Chilenen der Geschichte zwischen Kammerspiel und Kriminalfilm mit Noir-Anleihen und lakonischen Humor. Dabei zeigt er eine stilistisch illustre Verfolgungsjagd, wie sie auf der Leinwand nur noch in manchen Spätwestern vorkommt. Sein bildgewaltiger Showdown in den schneebedeckten Weiten der imposanten Bergwelt der Anden ist ein filmisches Gedicht.« (programmkino.de) // »Neruda ist ein grossartiger Film, der sowohl seinem namensgebenden Poeten gerecht wird als auch das Genre des Biopics bereichert. Larraín überträgt die Emotionalität von Pablo Nerudas Gedichten auf die Leinwand.« (outnow.ch) // »Der Film, eine um die Ecke gedachte Hommage, ist eine tastende Annäherung an den chilenischen Nationalheiligen.« (epd-film.de

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Worlds Apart: » In Worlds Apart erzählt Christopher Papakaliatis drei mythologisch überhöhte Liebesgeschichten und verknüpft diese mit den sozialen und politischen Unruhen im heutigen Griechenland. Das Spiel mit den Emotionen beherrscht er perfekt. Der Liebesreigen geht ans Herz, ohne in Sentimentalitäten abzudriften. Das einheimische Publikum hat dies goutiert: Worlds Apart wurde in Griechenland zu einem Grosserfolg an der Kinokasse.« (cineman.ch) // »Worlds Apart ist über weite Strecken ein guter Film. Die drei Episoden sind durch ihr gemeinsames Thema, die Liebe und den Mythos um Eros, sowie über den Erzähler verbunden. Die ernsten Probleme der Flüchtlingskrise gehen in die nicht weniger dramatischen Folgen der wirtschaftlichen Rationalisierung über. Besonders in der zweiten Episode überzeugen die Darsteller. « (outnow.ch) // »Ohne falsches Pathos verflicht der griechische Regisseur Christoforos Papakaliatis in «Worlds Apart» individuelle Schicksale mit den makrogesellschaftlichen Krisen des Mittelmeerstaates. Dass sich neben der Negativität auch ein produktiver Zusammenhang zwischen den Episoden ergibt, verdankt sich der Mythologie, die der Regisseur als Kitt verwendet. Über die Politik triumphiert somit die Poesie. Ein filmischer Glücksgriff.« (nzz.ch)

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Europa – Ein Kontinent als Beute: »Die Demonstrationen gegen Donald Trumps Amtsantritt als US-Präsident waren die größten in der Geschichte der USA und die größte internationale Mobilisierung seit dem 15. Februar 2003. Das sollte uns Mut machen, dass Widerstand doch möglich ist. Die Debatte über diesen empfehlenswerten Film kann dazu beitragen. Schaut ihn euch an, am besten zusammen mit anderen – dann könnt ihr danach gleich diskutieren, wie der Wunsch nach einer gerechteren Gesellschaft verwirklicht werden kann.« (marx21.de) // »« () // »« () //

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Die Gabe zu heilen: »Ein vielschichtiges Werk über ein hochinteressantes Themengebiet, das seine Protagonisten weder glorifiziert noch der Lächerlichkeit preisgibt.« (programmkino.de) // »So lädt der Film mit seinen womöglich unbeabsichtigt abschreckenden oder peinlichen Beispielen zur kritischen Betrachtung eigener postfaktischer Neigungen ein.« (kino-zeit.de) // »« () 

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Cinema Flashlight

Neu: Ab März werden wir unter dem Label Cinema Flashlight Filme zum Bundesstart nicht im Wocheneinsatz, sondern nur in einigen Vorstellungen präsentieren. Es sind Filme, die wir für wichtig halten, allerdings kein großes Publikum versprechen. Hier muss man schnell sein wie der Blitz, sonst sind diese Filme wieder aus dem Programm.

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Drehbuch Geschichte

Mi 1. März · 19:00 Uhr: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Mit einer Einführung des Historikers Mark Lorei

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Drehbuch Geschichte 2017: 1977 – Der bundesdeutsche Terrorismus im Film

Was brachte junge, gebildete Menschen dazu als Rote Armee Fraktion (RAF), als Bewegung 2. Juni oder als Revolutionäre Zellen (RZ) gewaltsam gegen die von ihnen als „Schweinestaat“ bezeichnete Bundesrepublik Deutschland vorzugehen? Woher stammten ihr Hass auf die staatlichen Institutionen und ihre Vertreter und die Bereitschaft, Menschen zu entführen und zu ermorden? Welche Rolle spielten die Medien dabei und warum reagierten der attackierte Staat und seine Eliten so massiv? Fragen, an denen sich schon zeitgenössische Filmemacher_innen abarbeiteten und die bis heute viele Menschen beschäftigen.

Die Geschichte des Linksterrorismus in den 1970er Jahren ist ein Kapitel der bundesdeutschen Geschichte, dessen Ereignisse die Gesellschaft und Politik geprägt haben. Die Bilder des „Deutschen Herbstes 1977“ als Höhepunkt der Geschehnisse haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben. In ihrer Hysterie und vor allem auch der heftigen Polarisierung der Gesellschaft erinnert die damalige Situation an gegenwärtige Tendenzen. Doch haben sich die Vorzeichen innerhalb der vergangenen 40 Jahre deutlich verändert. In fünf Filmforen versucht die diesjährige Reihe Drehbuch Geschichte sich diesem Teil der deutschen Geschichte anzunähern.

Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Im Anschluss der Filmvorführungen ist Raum für Diskussionen gegeben.

In Kooperation mit: Die Linse, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Die Termine:

Mi 1. März 2017 · 19:00 Uhr: Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Mo 6. März 2017 · 19:00 Uhr: Deutschland im Herbst

Mo 13. März 2017 · 19:00 Uhr: Die bleierne Zeit

Mo 27. März 2017 · 19:00 Uhr: Die innere Sicherheit

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Arthouse Sneak – Pay After in der Cinema-Nachtschicht

Mi 1. März · 22:45 Uhr:
Am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken

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Zweimal monatlich laden wir seit April 2013 zur Arthouse Sneak. Im Rahmen der Cinema-Nachtschicht könnt ihr am 1. und 3. Mittwoch des Monats um 22:45 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Weiterhin gilt die Devise Pay After: ihr bestimmt selbst, wie viel euch der gezeigte Überraschungsfilm wert ist. Schlappe 2,50 Euro beträgt der Mindesteintritt, mit bis zu 7,50 Euro könnt ihr nach dem Besuch den Film „bewerten“. Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Im Vorprogramm: Platte des Monats in Kooperation mit Green Hell-Records.

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine: (Davor ab 21:30 Uhr Sneak-Salon

#94 am Mi 1. März um 22:45 Uhr Karten reservieren und kaufen

#95 am Mi 15. März um 22:45 Uhr

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76
„Mustang“ (türk.OmU) – 1,84
„Coconut Hero“ (engl.OmU) – 1,88
„Unter dem Sand“ (OmU) – 1,93

Top in 2016: „Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
Flop in 2016: Anomalisa (engl.OmU) – 3,15

 

Der junge Karl Marx

ab Do 2. März im Wochenprogramm: Der junge Karl Marx

Do 2. März · 20:15 Uhr mit eine Einführung von Dr. Hendrik Meyer, Dozent am Institut für Politikwissenschaft
Fr 3. März · 19:00 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Raoul Peck
Do 23. März · 14:30 Uhr im Kino Kaffeeklatsch

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In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee, als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde.

»Ein wuchtiger Film, der mit seiner politischen Haltung ziemlich genau den modernen Zeitgeist trifft« (programmkino.de) // »Emotion und Intellekt werden im gleichen Maße angesprochen.« (epd-film.de) // »Teils klassisches Biopic, teils Thesenfilm, teils Agitationskino: Raoul Pecks „Der junge Karl Marx“ ist zwar nicht immer klar fokussiert, aber dafür anregend vielschichtig.« (filmstarts.de)  // »Stärker ist der Film, wenn er von persönlichen Beziehungen erzählt, sei es die ungewöhnlich moderne Ehe zwischen Marx und seiner adeligen Frau Jenny oder die tiefe Freundschaft mit seinem Freund Engels. August Diehl und Stefan Konarske machen die Menschen hinter den berühmten Schriften sichtbar – fern der strengen staatstragenden Ikonen, als die man Marx und Engels von zahlreichen Denkmälern kennt.« (SWR)   

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Filmvorstellung und Publikumsgespräch mit Gästen

Mi 8. März · 19:00 Uhr: Violently Happy
Vorpremiere mit Filmemacherin Paola Calvo und Protagonistin Mara Morgen // ab Do 9. März im Wochenprogramm

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Am Mittwoch 8. März präsentiert das Programmkino Cinema an der Warendorfer Straße um 19:00 Uhr ungewohnt intime Bilder auf der Leinwand. Und holt, ob der zu erwartenden Diskussionen, direkt die Regisseurin Paola Calvo und ihre Protagonistin Mara Morgen dazu. Denn dieser, erst ab 18 Jahren zugängliche Dokumentarfilm zeigt Menschen, die keine Angst davor haben, mit Schmerz, Gewalt und Sex zu experimentieren. Menschen, die laut Filmemacherin Calvo „Veränderungen suchen und schaffen, weil sie sich selber verändern indem sie ihre Komfortzone verlassen“.

Im Wohn- und Spiel-Zimmer des Tänzers und Choreographen Felix Ruckert, der „Schwelle 7“ in Berlin, gibt es Tanz, Performance und Meditation. Und viel Intimität, Schmerz und das, was BDSM abseits von Roman- und Hollywood- Klischees wirklich ist. Nicht in einem dunklen Keller sondern einem lichtdurchfluteten 500-qm-Loft. Und so erlebt, wer sich darauf einlässt, wohl gesetzte Peitschenhiebe auf der nackten Haut von reflektierten Menschen, die sich intensiv mit Projektionen und Grenzüberschreitungen auseinandersetzen. Zu dritt, in der Gruppe, beim Tanzen, Yoga, während einer Sexparty oder SM-Sessions. Die ruhige, fließende Kamera der dffb- Absolventin Paola Calvo kommt Mara Morgen, die als gesellschaftsorientierte Kulturarbeiterin, tantrische Domina und Sexological Bodyworkerin arbeitet, und den anderen Beteiligten ganz nah und schafft eine sehr intime und körperliche Erfahrung, ohne dabei voyeuristisch zu sein. Christoph Gröner vom Filmfest München kündigte „Violently Happy“ mit den Worten „Prepare for a sensual, romantic, postfeminist, full-frontal journey to a Berlin you have never seen before.” an. Und auch das Cinema empfiehlt diesen Film all jenen, die bereit sind, ihre Grenzen zu erfahren und eigenen Vorurteilen kritisch zu begegnen.

»mutig und auf radikale Art ästhetisch« (kunstundfilm.de) // »Der Film gewährt einen intensiven Einblick in eine für die meisten Menschen fremde Welt aus Schmerz und alternativer Sexualität... Ein mutiger, aufschlussreicher Film mit teils verstörenden Szenen, der polarisieren wird.« (programmkino.de) // »« ()  // »« ()   

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Drehbuch Geschichte 2017

Mo 6. März · 19:00 Uhr: Deutschland im Herbst
Mit einer Einführung des Filmkundlers Ernst Schreckenberg und des Historikers Horst Wiechers

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Zum Internationalen Frauentag

Di 7. März · 19:00 Uhr: Yulas Welt
Hanna Polak hat Yula 14 Jahre lang mit der Kamera begleitet. Sie erzählt ihre unvorstellbare Geschichte mit packender Unmittelbarkeit und voller Feingefühl.

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Drehbuch Geschichte 2017: 1977 – Der bundesdeutsche Terrorismus im Film

Was brachte junge, gebildete Menschen dazu als Rote Armee Fraktion (RAF), als Bewegung 2. Juni oder als Revolutionäre Zellen (RZ) gewaltsam gegen die von ihnen als „Schweinestaat“ bezeichnete Bundesrepublik Deutschland vorzugehen? Woher stammten ihr Hass auf die staatlichen Institutionen und ihre Vertreter und die Bereitschaft, Menschen zu entführen und zu ermorden? Welche Rolle spielten die Medien dabei und warum reagierten der attackierte Staat und seine Eliten so massiv? Fragen, an denen sich schon zeitgenössische Filmemacher_innen abarbeiteten und die bis heute viele Menschen beschäftigen.

Die Geschichte des Linksterrorismus in den 1970er Jahren ist ein Kapitel der bundesdeutschen Geschichte, dessen Ereignisse die Gesellschaft und Politik geprägt haben. Die Bilder des „Deutschen Herbstes 1977“ als Höhepunkt der Geschehnisse haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben. In ihrer Hysterie und vor allem auch der heftigen Polarisierung der Gesellschaft erinnert die damalige Situation an gegenwärtige Tendenzen. Doch haben sich die Vorzeichen innerhalb der vergangenen 40 Jahre deutlich verändert. In fünf Filmforen versucht die diesjährige Reihe Drehbuch Geschichte sich diesem Teil der deutschen Geschichte anzunähern.

Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Im Anschluss der Filmvorführungen ist Raum für Diskussionen gegeben.

In Kooperation mit: Die Linse, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Die Termine:

Mi 1. März 2017 · 19:00 Uhr: Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Mo 6. März 2017 · 19:00 Uhr: Deutschland im Herbst

Mo 13. März 2017 · 19:00 Uhr: Die bleierne Zeit

Mo 27. März 2017 · 19:00 Uhr: Die innere Sicherheit

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Die neue Linse …

… März 2017 liegt ab Fr 24. Februar im Cinema und an anderen guten Orten aus.

Die Themen Drehbuch Geschichte: 1977 – Der bundesdeutsche Terrorismus im Film · Architektur und Film: High Rise – Faszination Wolkenkratzer · Mann im Film mit dem männer netzwerk münster · Film zum Internationalen Frauentag · Film mit LiVas · Film mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit · Psycho, Film & Analyse · Queer Monday · Kurzfilmsalon im neben*an · OFF-Kino im neben*an · Arthouse Sneak · Kino Kaffeeklatsch · Schulkino u.a.

Online kann man DIE LINSE hier anschauen.

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Guten Tag! Münster, 19. Februar 2017

Film ist ja bekanntlich ein Spiegel der Zeit. Deshalb finden sich zurzeit relativ viele Filme über Radikalisierung, Flucht und Vertreibung, die Kriege in Syrien und auf dem afrikanischen Kontinent, aber nach wie vor auch zur Globalisierung oder Griechenland.

(Kino)filme sind glücklicherweise in der Lage, tiefgehender und differenzierte Themen anzugehen. Das beweist u.a. DER HIMMEL WIRD WARTEN über islamistisch-radikalisierte Jugendliche von Marie-
Castille Mention-Schaar, die zur Vorpremiere bei uns sein wird, aber auch DER JUNGE KARL MARX ist ein Beispiel dafür – in einer Zeit, in der der Reichtum auf der Erde ungleicher verteilt ist, denn je. Zu dessen Start erwarten wir ebenfalls den Regisseur, Raoul Peck. Auch Aki Kaurismäkis DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG und die Dokumentationen BAUER UNSER und JEAN ZIEGLER – DER OPTIMISMUS DES WILLENS reflektieren unsere Zeit.

Oscar®-nominierte Filme haben wir mit den OSCAR-SHORTS, ELLE und MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI bereits im Februar-Programm. Mit den beeindruckenden MOONLIGHT und TANNA – EINE VERBOTENE LIEBE folgen
zwei weitere. Mit Erscheinen des Heftes sind die Trophäen vergeben.

Im März gibt es eine weitere Auflage von Architektur und Film mit dem Schwerpunkt Faszination Wolkenkratzer. Auch Drehbuch Geschichte schlägt ein neues Kapitel auf und widmet sich mit 1977 dem bundesdeutschen Terror. Zum Internationalen Frauentag wird es gleich drei Filme in unserem Kino geben, und am 14. März startet eine Reihe zum Thema Väter. Zum Start wird BEGINNERS von Mike Mills gezeigt.

Neu: Ab März werden wir unter dem Label CINEMA FLASHLIGHT Filme zum Bundesstart nicht im Wocheneinsatz, sondern nur in einigen Vorstellungen präsentieren. Es sind Filme, die wir für wichtig halten, allerdings kein großes Publikum versprechen. Hier muss man schnell sein wie der Blitz, sonst sind dieses Filme wieder aus dem Programm.

An- und aufregende Stunden wünsche ich mit unserem März-Programm,
Jens Schneiderheinze

Das nächste LINSE-Heft erscheint voraussichtlich am Freitag, den 24. März.

Die Reise der Pinguine
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 8 Jahren
Sa 4. März + So 5. März · jeweils 14:45 Uhr

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Lauras Stern und die Traummonster ab Sa 11. Februar

Mein Leben als Zucchini ab Do 16. Februar

DEFA-Märchenfilme Sa 18 .Februar

Der kleine Prinz ab Sa 25. Februar

Die Reise der Pinguine ab Sa 4. März

Pettersson und Findus ab Sa 11. März

Ponyo – Das große Abenteuer am Meer ab Sa 18. März

Harry Potter und der Stein der Weisen ab Sa 25. März

Neues von uns Kindern aus Bullerbü ab Sa 1. April

Zoomania ab Sa 8. April

Ronja Räubertochter ab Do 13. April

Die unendliche Geschichte ab Sa 20. April

Mo & Friese unterwegs – Auf zu neuen Ufern Sa 22. April

Belle & Sebastian ab Sa 29. April

Mullewapp - Das große Kinoabenteuer der Freunde ab Sa 6. Mai

Der fantastische Mr. Fox ab Sa 13. Mai

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ab Sa 20. Mai

Tony 10 ab Sa 27. Mai

Cinderella ab Sa 3. Juni

Molly Monster ab Sa 10. Juni

Oberhausen On Tour 2017: Das Richtige tun (Kurzfilmprogramm) Sa 17. Juni

Wickie und die starken Männer ab Sa 24. Juni

Auf Augenhöhe ab Sa 1. Juli

Nicht ohne uns! ab Sa 8. Juli

Sams im Glück ab Sa 15. Juli

Der kleine Nick macht Ferien ab Do 20. Juli

Pippi Langstrumpf ab Do 27. Juli

In der Regel beginnen die Filme am Samstag um ca. 14:45 Uhr, am Sonntag um 10:45 Uhr und ca. 14:45 Uhr und am Mittwoch um 16:15. Änderungen sind aber möglich, beachtet daher bitte einige Tage vor eurem Besuch die Anfangszeiten auf unserer Website.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Programmverteiler
Set1
zum Ansehen Foto anklicken

Online Karten kaufen und reservieren
www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Spielplan

Freitag, 3. März 2017
19:00
Montag, 6. März 2017
19:00
Dienstag, 7. März 2017
19:00
Mittwoch, 8. März 2017
19:00
Samstag, 11. März 2017
14:45
Montag, 13. März 2017
19:00
21:00
Freitag, 17. März 2017
19:00
Mittwoch, 22. März 2017
19:45
20:00
Montag, 27. März 2017
19:00
Mittwoch, 5. April 2017
20:00
Samstag, 8. April 2017
14:45
Sonntag, 9. April 2017
14:45
Montag, 10. April 2017
18:00
Donnerstag, 13. April 2017
14:45
Freitag, 14. April 2017
14:45
Samstag, 15. April 2017
14:45
Sonntag, 16. April 2017
14:45
Mittwoch, 19. April 2017
14:45
Donnerstag, 20. April 2017
14:45
Samstag, 29. April 2017
14:45
Sonntag, 30. April 2017
14:45
Samstag, 27. Mai 2017
14:45
Sonntag, 28. Mai 2017
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Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Sonntag, 11. Juni 2017
14:45
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
14:45
Samstag, 8. Juli 2017
14:45
Sonntag, 9. Juli 2017
14:45
Samstag, 15. Juli 2017
14:45
Sonntag, 16. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 19. Juli 2017
14:45
Donnerstag, 27. Juli 2017
14:45
Freitag, 28. Juli 2017
14:45
Samstag, 29. Juli 2017
14:45
Sonntag, 30. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 2. August 2017
14:45
Dienstag, 14. März 2017
19:00