Unsere Neustarts ab Do 27. April

Gimme Danger:
Eine Liebeserklärung von Jim Jarmusch (Down by Law, Only Lovers Left Alive) an Iggy Pop & The Stooges

Die Schlösser aus Sand:
Ein ehemaliges Paar muss sein Haus in der Bretagne verkaufen und begegnet seinen Erinnerungen – ein tragikomischer Liebesfilm

Siebzehn:
»Es ist eine Phase voller Mut und Energie und Hemmungslosigkeit.« Monja Art taucht ein ins emotionale Wechselbad voll unbegrenzter Möglichkeiten und versäumter Gelegenheiten

Wrong Elements:
Der Schriftsteller Jonathan Littell erzählt in seinem Regiedebüt von traumatisierten Kindersoldaten und bietet eine aufwühlende und erschütternde Kinoerfahrung

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Ab Do 27. April im Wochenprogramm:

Gimme Danger: »Indie-Regisseur Jim Jarmusch („Ghost Dog“, „Paterson“) zelebriert das künstlerische Werk seiner Lieblingsband in dem elektrisierend-verspielten Dokumentarfilm „Gimme Danger“: eine energiegeladene Hommage an eine ikonische Gruppe, die ihrer Zeit weit voraus war – bis die Selbstzerstörung begann« (filmstarts.de) // »Für Gimme Danger komponiert Jarmusch Archivaufnahmen, Interviewsequenzen und kommentierende Ausschnitte aus Filmen, die herrlich sarkastische Brechungen ergeben. Gelegentlich werden besonders erheiternde Erinnerungen auch in Form von kleinen Animationen präsentiert. Besonders eindrucksvoll sind dabei die Aufnahmen von früheren Auftritten in den 1960er und 1970er Jahren, die trotz teilweise lausiger Qualität immer noch die raue, ungeschliffene Energie der Stooges transportieren« (kino-zeit.de) // »Jim Jarmusch hat nicht nur großartige 16mm-Aufnahmen aus der Frühzeit der Stooges gesammelt, sondern den Aufstieg und Fall der Vorläufer des Punk-Rocks mit originellen Filmzitaten gegengeschnitten. Vor allem beweist der Regisseur großes Verständnis für die Bedeutung der Stooges, der sich nicht in kommerziellem Erfolg widerspiegelt, sondern in dem Einfluss, den die Band bis heute auf viele Musikern der Subkultur-Szene hat.« (programmkino.de) // »« () 

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Die Schlösser aus Sand: »Mit feinem Gespür für realistische Stimmungen und überraschende Situationskomik inszeniert Olivier Jahan ein literarisches Kammerspiel. Sehr Charmant« (programmkino.de) // »All das ist sehr stimmig inszeniert, und Jahan jongliert souverän mit filmhistorischen Bezugspunkten. Berührend wird es jedoch vor allem in jenen Momenten, in denen der Film seinen Fokus über die Zweierdynamik hinaus ausweitet« (critic.de) // »Tragikomisch, verspielt, zu Herzen gehend: ein kleines Kinowunder aus Frankreich« (cinema.de)  // »« ()

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Siebzehn: »Regisseurin Monja Art gelingt mit „Siebzehn“ ein stark gespielter, authentischer Film über die verirrten Gefühlswelten moderner Teenager.« (Wessels Filmkritik) // »Sehr kluges, mutiges Kino« (Deutschland Radio Kultur) // »Was Regisseurin Monja Art mit ihrem ersten Langspielfilm gelungen ist, schaffen viele Filmemacher in ihrem ganzen Leben nicht – nämlich eine Atmosphäre zu kreieren, die einem das Gefühl gibt, wie in einem Tagtraum Teil der Handlung zu sein. Mit unvergesslichen Szenen, Dialogen und Charakteren.« (Die Presse) // »« ()

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Wrong Elements: »Wrong Elements geht der Frage nach, wie aus Opfern Täter werden, und will ergründen, wie diese selbst in ihrer Täterrolle noch Opfer sind. Littell ist ein gewaltiger Film gelungen, dessen Geschichten gefangen nehmen und auch Tage später noch nachdenklich machen.« (kino-zeit.de) // »In seinem eindrucksvollen Filmdebüt richtet der Schriftsteller Jonathan Littell seinen dokumentarischen Blick auf ehemalige Kindersoldaten, die auf höchst ambivalente Weise von ihrem Leid und ihren Taten berichten.« (filmstarts.de) // »Die Ruhe und Langsamkeit entwickelt einen Sog. Die Vergangenheit vergeht nicht« (ttt) //

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ArbeitsLeben

Di 2. Mai · 19:00 Uhr: Family Business
Eine Veranstaltung des Lehrstuhl für Arbeit und Wissen sowie des Lehrstuhl für Methoden und Sozialstrukturanalyse des Institut für Soziologie Münster

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Arbeit ist ein zentraler Ort sozialer Erfahrung, eine wesentliche sozialisierende und vergesellschaftende Instanz. Arbeit vermittelt einen Horizont, der über den sozialen Nahbereich hinausweist und der eine gesellschaftliche Verortung ermöglicht. In der heutigen Gesellschaft sind weibliche und männliche Lebensläufe in hohem Maße durch eine lange Vorbereitung auf Erwerbsarbeit und schließlich ein langes Erwerbsleben geprägt.

Dennoch wird die fundamentale Bedeutung der alltäglichen Arbeitserfahrungen gesellschaftlich kaum thematisiert. Wenn z.B. in medialen Darstellungen auf Berufe Bezug genommen wird, bezieht sich dies oft nur auf sehr wenige Berufsfelder; so zeigt eine Studie über die Darstellung von Berufen im Fernsehen, dass in den Vorabendprogrammen fast 60% der dargestellten Berufe auf nur neun Berufsfelder zurückgehen: Polizei, Medizin, Politik, Journalismus, Design/Kunst, Gastronomie, Justiz, Mode, Erziehung/Bildung. Viele Formen von Arbeit bleiben im Dunklen. Auch in den jüngsten Debatten um die Arbeit 4.0 wird meist ein eher technozentrisches Bild der Arbeit gezeichnet.

Vor diesem Hintergrund soll sich die Filmreihe ArbeitsLeben zum einen der Alltäglichkeit der Arbeit, den damit verbundenen Arbeits- und Lebenserfahrungen zuwenden. Zum anderen wird ein besonderes Augenmerk auf jene Arbeitsfelder gerichtet, die typischerweise unterhalb des gesellschaftlichen Aufmerksamkeitshorizontes liegen. Der Titel der (Film-)Reihe ArbeitsLeben soll auf die Verschränkungen von Arbeits- und Lebenserfahrungen verweisen.

An die Filmvorführungen schließt sich jeweils eine Diskussion an. Die Diskussionsleitung wird von Vertreter*innen der beteiligten Institute/Lehrstühle übernommen.

Die Termine im Überblick:

Di 25. April 2017 · 19:00 Uhr: Stahlbrammen und Pfirsiche

Di 2. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Family Business

Di 9. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Super Women

Di 16. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Rules Of The Game

Di 23. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Keep Frozen

Di 30. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Women workers…

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Bewegungs_frei_heit – Die GGUA-Flüchtlingshilfe präsentiert

Mi 3. Mai · 19:00 Uhr: The Awakening
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Anschließendes Gespräch mit Regisseur Kenan Emini und Volker Maria Hügel (GGUA), Moderation: Claudius Voigt. Regisseur Kenan Emini arbeitet für das Roma Center Göttingen und ist im Vorstand des Bundesromaverbandes in Deutschland. Er hat die Kampagne »alle bleiben!« mitgegründet.

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The Awakening (das Erwachen) ist ein Zustand der Lebensrealität von Roma, die abgeschoben wurden. Welchen psychologischen Effekt hat die Abschiebung auf die Menschen? Wie ergeht es den Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen sind und nun in einem fremden Land aufwachen, fern von ihren Freunden und ihrem gewohnten Umfeld? Der Film gewährt einen Einblick in diesen Zustand des Erwachens bzw. des Entsetzens der Betroffenen, die Deutschland als ihre Heimat betrachtet haben und sich nun in einem für sie fremden Land völlig neu orientieren müssen und vermittelt ein authentisches Bild über die Schockerfahrung Abschiebung. Zugleich zeigt er Rassismus und Diskriminierungen auf. Regisseur Kenan Emini hat seit 2009 Recherchereisen in verschiedene europäische Länder unternommen. Wie ist die Situation in den verschiedener Balkanstaaten? Auch in Deutschland hat er gedreht. Am Beispiel einzelner Biografien wird deutlich, unter welchem Druc

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Arthouse Sneak – Pay After in der Cinema-Nachtschicht

Mi 3. Mai · 22:45 Uhr:
Am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken

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Zweimal monatlich laden wir seit April 2013 zur Arthouse Sneak. Im Rahmen der Cinema-Nachtschicht könnt ihr am 1. und 3. Mittwoch des Monats um 22:45 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Weiterhin gilt die Devise Pay After: ihr bestimmt selbst, wie viel euch der gezeigte Überraschungsfilm wert ist. Schlappe 2,50 Euro beträgt der Mindesteintritt, mit bis zu 7,50 Euro könnt ihr nach dem Besuch den Film „bewerten“. Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Im Vorprogramm: Platte des Monats in Kooperation mit Green Hell-Records.

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine: (Davor ab 21:30 Uhr Sneak-Salon

#98 am Mi 3. Mai um 22:45 Uhr :: Spielzeiten  :: reservieren und kaufen

#99 am Mi 17. Mai um 22:45 Uhr

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76
„Mustang“ (türk.OmU) – 1,84
„Coconut Hero“ (engl.OmU) – 1,88
„Unter dem Sand“ (OmU) – 1,93

Top in 2017: „Was hat uns bloß so ruiniert – 2,48
Flop in 2017: Hey Bunny – 3,93

 

Buildung – Mit Gästen

Ab Donnerstag, 4. Mai: Ich. Du. Inklusion.
Do 4. Mai · 19:00 Uhr: Anschließend Gespräch mit: Dorothea Gerenkamp, Vorsitzende VBE Bezirksverband Münster, Tilmann Maier-Hofmann, Ansprechpartner für Förderschulen, VBE Stadtverband Münster, Britta Möwes, Mutter, Claudia Karst Stadtelternschaft Münster, Simon Plake, AG Jugendliche inklusiv politisch aktiv (JIPA), Doris Feldmann (Moderation)

Ab Donnerstag, 11. Mai: Berlin Rebel High School
Do 11. Mai · 20:15 Uhr: Mit Regisseur Alexander Kleider!

Ab Donnerstag, 18. Mai: Zwischen den Stühlen
Mi 31. Mai · 17:00 Uhr: Zusammen mit der Jungen GEW und der DGB-Jugend.

Die kleine Reihe aktueller Filme beleuchtet Alternativen zur Regelschule, fragt danach, ob die Inklusion in der Schule in den letzten Jahren wirklich klappt und wie es eigentlich ist, Lehrer oder Lehrerin zu werden.

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Ich. Du. Inklusion. – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft: »Ein wichtiger Film, der für viele Unbeteiligte Licht ins Dunkel bringt und mit gefährlichem Halbwissen aufräumt.« (programmkino.de) // »« () // »« () // »« () 

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Berlin Rebel High School: »Kongenial zu seinem Sujet führt Kleider im flippigen Stilmix mit viel Musik durch das Terrain, das Heimreisen und Hausbesuche (es lebe die Raviolidose!) einschließt. Das Ergebnis oszilliert zwischen fast satirischen Einblicken in die Macken einer zeitlos scheinenden Subkultur und emphatischem Plädoyer für die Anstrengungen gelebter Demokratie. Und es ist eine Hommage an die Lehrerinnen und Lehrer, die im leidenschaftlichen Engagement für das Konzept und ihre Schüler bei einem Stundenlohn von heute 12 Euro fünfzig brutto ziemlich sicher der Altersarmut entgegenrutschen, dafür aber Sinnhaftigkeit und Selbstbestimmung bekommen.« (epd-film.de) // »Ein wichtiger, gesellschaftlich relevanter Film, der Diskussionen anregen kann und der zudem noch auf großartige Weise unterhält und berührt.« (FBW Filmberwertung) // » « ()  // »« ()

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Zwischen den Stühlen: »Wer in Deutschland unterrichtet, braucht mehr als den Wunsch, Wissen weiterzugeben, nämlich Nerven wie Drahtseile, eine schafsähnliche Geduld und ein großes Herz. Davon erzählt der empfehlenswerte, kleine Film, der sehr viel Spaß macht und dem zu wünschen ist, dass er sich im Kino gegen die Konkurrenz behaupten kann.« (programmkino.de) // »ZWISCHEN DEN STÜHLEN reflektiert auf kluge wie kritische Weise unser Schulsystem. Doch der Film macht auch Mut und Hoffnung, den steinigen Weg des Referendariats zu wagen und zu bewältigen.« (FBW Filmbewertung) // »« ()  // »« ()

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Besuch der Regisseurin Luise Brinkmann

Fr 5. Mai · 19:00 Uhr: Beat Beat Heart
Mit Regisseurin Luise Brinkmann // ab Do 4. Mai im Wochenprogramm

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»ein Debüt, das Lust auf mehr macht« (WDR) // »Ein wunderbar zärtlicher und warmherziger Film« (tip berlin) // »Junges, erfrischend authentisches ­Sommerkino aus Deutschland« (cinema.de) // »»Beat Beat Heart« ist einer der deutschen Filme, die zeigen, dass es auch anders geht. Jenseits der vielen Gute-Laune-Filme über Beziehungskatastrophen, jenseits von Komödie und bitterer Selbstzerfleischung, ist es ein Film, der sich dem Realismus verpflichtet hat, ohne aufdringlich zu sein. Verspielte Bilder, lockere Einstellungen, wie nebenbei gedreht. Stimmungsvolle Bilder im Gegenlicht, die nichts weiter sein sollen als das, nehmen dem Film seine Thesenhaftigkeit. « (epd-film.de) // »« ()       

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Tanz NRW 17 -Das Pumpenhaus präsentiert

So 7. Mai · 11:00 Uhr: Ulrike Meinhof
Komplett-Mitschnitt der Uraufführung von 1990 von Johann Kresnik

So 7. Mai · 12:45 Uhr: Wendewut
Komplett-Mitschnitt der Uraufführung von 1993 von Johnan Kresnik

Freier Eintritt!

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Ulrike Meinhof:
»Das Stück beginnt in der Gegenwart, 1990, dem Jahr der Uraufführung von Johann Kresniks choreographischem Theater „Ulrike Meinhof“. Die Protagonistin, eine ältere Frau im distinguierten Trench, geht durch den Abfall von Fast-food-Geschirr. Bald wird ihr gewaltsam ein Hamburger in den Mund gestopft, wird sie genötigt, an Faschingspolonaisen teilzunehmen. Angekommen im wiedervereinigten Deutschland. Auf drei Tänzerinnen verteilt Johann Kresnik die Rolle der 1976 im Gefängnis Stuttgart-Stammheim gestorbenen Terroristin Ulrike Meinhof: Die des Jahres 1990 blickt am Ende des ersten Bilds auf die in der Zelle. Nach diesem Schwenk laufen die Lebensstationen der dritten Ulrike Meinhof ab, die zunächst als tippende und agitierende Journalistin ins Blickfeld kommt. Klaus Rainer Röhl, Andreas Baader, Gudrun Ensslin treten auf und mit Meinhof in Beziehung. Im letzten Bild, »Tod und Verklärung« genannt, schneidet sich Ulrike Meinhof mit einem Messer die Zunge ab. So mundtot gemacht, wird sie zwischen zwei Glasplatten gepresst.« (Klaus Kieser)

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Wendewut:
»„Wendewut“, in Anlehnung an die gleichnamige Erzählung von Günter Gaus, rechnet in krassen Bildern mit Stasi und Staatsauflösung und mit der vermeintlichen Nächstenliebe zu den Brüdern und Schwestern im jeweils anderen Teil Deutschland ab. Von Grenzbeamten der DDR wird das Publikum über den roten Teppich zu den Sitzplätzen geführt. Auf den Wachtürmen zeigen Monitore das Testbild des DDR-Fernsehens. Menschen in grauen Anzügen sammeln Kartoffeln, schütten sie wieder aus. Der Arbeiter- und Bauernstaat schafft sich seine Beschäftigung. Bis eine Chips fressende Meute in Dirndl und Trachtenanzug an die trennende Wand klopft. – Doch dann geht der Wahnsinn erst richtig los.« (Irmela Kästner)

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Kurzfilm-Premiere

So 7. Mai · 21:00 Uhr: Menschen bewegen
Drei kurze Filme von Peter Csaba und anderen.

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Fossil Free Münster zeigt zur Global Divestment Week

Mo 8. Mai · 19:00 Uhr: Beyond the Red Lines – Jenseits der roten Linien
Mit anschließendem Gespräch im neben*an, Eintritt nach Selbsteinschätzung

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Seit Jahrzehnten treiben Konzerne der fossilen Brennstoffindustrie die Klimakrise voran und Klimaschutzmaßnahmen werden von politischen Entscheidungsträger*innen immer wieder ausgebremst. Um anlässlich der globalen Divestment Mobilisierung im Mai 2017 auf dieses Thema aufmerksam zu machen, zeigt die Initiative Fossil Free Münster den cine rebelde Film ,Beyond the red lines – Jenseits der roten Linien’ im Cinema. Ob im rheinischen Braunkohlegebiet, am Hafen von Amsterdam oder auf den Straßen von Paris während des Weltklimagipfels: die Kämpfe für Klimagerechtigkeit werden an immer mehr Fronten geführt. Der Film zeigt die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt.

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Mit dem Gleis 22

Mo 8. Mai · 21:00 Uhr: Bunch of Kunst
This is England, not London: Auf Tour mit den Sleaford Mods

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Das grandiose Grantelrap-Duo Sleaford Mods aus Nottingham, das schon zwei Mal im Gleis zu Gast war. Regisseurin Christine Franz begleitet in ihrem Regiedebüt Jason Williamson, Andrew Fearn und Fahrer/Manager Steve Underwood auf ihrer Tour durch ein England fernab des Glamours der Metropolen: Eine unprätentiöse, liebevolle Doku über echte Working Class Heroes. Und ein Schlag ins Gesicht der polierten Indie-Fresse. Must-see!

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Queer Monday

Mo 8. Mai · 21:00 Uhr: Das Nest
Eine brasilianische Mini-Serie in vier Teilen von Filipe Matzembacher & Marcio Reolon um Bruno, der seinen Bruder sucht

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Der junge Soldat Bruno desertiert von seiner Truppe, um in der brasilianischen Metropole Porto Alegre nach seinem verschollenen Bruder Leo zu suchen, den er jahrelang nicht gesehen hat. Von Leo fehlt scheinbar jede Spur, doch Bruno lernt dessen Freunde kennen: die Barfrau Stella, die Party-Kids Iggy, Ariel und Kin und deren "Generalin", die Club-Besitzerin und Drag-Queen Marlene. Bruno lässt sich immer mehr auf das wilde Treiben der Gang ein, auf sexuelle Experimente und lustvolle Exzesse, aber auch auf die merkwürdige Geborgenheit, die ihm seine neuen Freunde geben. Allmählich beginnt Bruno die Welt mit Leos Augen zu sehen. Dabei ist er seinem Bruder dichter auf den Fersen, als er glaubt. Filipe Matzembacher und Marcio Reolon waren auf der Berlinale 2015 mit dem romantisch-verwegenes Road-Movie Beira-mar/Seashore. Nun erzählen die beiden jungen brasilianischen Regisseure mit fabelhaft unkonventionellen Laiendarstellerinnen und -darstellern und in kraftvoll leuchtenden Bildern von einer berührenden Brudersuche, die unverhofft zu neuen Freiheiten führt, und vom subversiven Entwurf einer alternativen Familie.

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ArbeitsLeben

Di 9. Mai · 19:00 Uhr: Keep Frozen
Einleitung durch Prof. Dr. Stefanie Ernst und Prof. Dr. Christoph Weischer (Institut für Soziologie Münster), mit anschl. Gespräch

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Arbeit ist ein zentraler Ort sozialer Erfahrung, eine wesentliche sozialisierende und vergesellschaftende Instanz. Arbeit vermittelt einen Horizont, der über den sozialen Nahbereich hinausweist und der eine gesellschaftliche Verortung ermöglicht. In der heutigen Gesellschaft sind weibliche und männliche Lebensläufe in hohem Maße durch eine lange Vorbereitung auf Erwerbsarbeit und schließlich ein langes Erwerbsleben geprägt.

Dennoch wird die fundamentale Bedeutung der alltäglichen Arbeitserfahrungen gesellschaftlich kaum thematisiert. Wenn z.B. in medialen Darstellungen auf Berufe Bezug genommen wird, bezieht sich dies oft nur auf sehr wenige Berufsfelder; so zeigt eine Studie über die Darstellung von Berufen im Fernsehen, dass in den Vorabendprogrammen fast 60% der dargestellten Berufe auf nur neun Berufsfelder zurückgehen: Polizei, Medizin, Politik, Journalismus, Design/Kunst, Gastronomie, Justiz, Mode, Erziehung/Bildung. Viele Formen von Arbeit bleiben im Dunklen. Auch in den jüngsten Debatten um die Arbeit 4.0 wird meist ein eher technozentrisches Bild der Arbeit gezeichnet.

Vor diesem Hintergrund soll sich die Filmreihe ArbeitsLeben zum einen der Alltäglichkeit der Arbeit, den damit verbundenen Arbeits- und Lebenserfahrungen zuwenden. Zum anderen wird ein besonderes Augenmerk auf jene Arbeitsfelder gerichtet, die typischerweise unterhalb des gesellschaftlichen Aufmerksamkeitshorizontes liegen. Der Titel der (Film-)Reihe ArbeitsLeben soll auf die Verschränkungen von Arbeits- und Lebenserfahrungen verweisen.

An die Filmvorführungen schließt sich jeweils eine Diskussion an. Die Diskussionsleitung wird von Vertreter*innen der beteiligten Institute/Lehrstühle übernommen.

Die Termine im Überblick:

Di 25. April 2017 · 19:00 Uhr: Stahlbrammen und Pfirsiche

Di 2. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Family Business

Di 9. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Super Women

Di 16. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Rules Of The Game

Di 23. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Keep Frozen

Di 30. Mai 2017 · 19:00 Uhr: Women workers…

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Vorpremiere mit Gästen

Mi 10. Mai · 21:00 Uhr: Denk ich an Deutschland
Jonas Eickhoff im Gespräch mit Dimitri Hegemann und Prof. Dr. Matthias Grundmann // ab Do 11. Mai im Wochenprogramm

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Denk ich an Deutschland: » Der Film führt, cool und sinnlich, direkt ins Herz elektronischer Musik. Und natürlich in die Beine... 105 grandiose Filmminuten« (cinema.de) // »»Denk ich an Deutschland in der Nacht« ist allerdings keine schnöde Rekapitulation der deutschen Technogeschichte – es gibt keine Offkommentare, keine Erklärungen, nicht einmal die Protagonisten werden vorgestellt –, sondern vielmehr ein kontrastreicher, mehrstimmiger Bewusstseinsstrom aus Musik und Erzählungen, von Frank Griebe (»Lola rennt«) eingefangen in langen Einstellungen.« (epd-film.de) // »In diesem schönen, treffenden Film wird weder die Geschichte eines Musikers noch die Entstehung eines Werkes, sondern ein Stand der Dinge zu gleichen Teilen vergegenwärtigt wie analysiert, in Bildern und Sätzen.« (TAZ) // »« () 

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Die neue Linse …

… Mai 2017 liegt ab Fr 28. April im Cinema und an anderen guten Orten aus.

Die Themen arbeitsLeben · Bewegungs_frei_heit · Tanz nrW 17 – mit dem Theater im pumpenhaus · Filme mit Fossil Free münster. Umweltforum münster, gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit · männer netzwerk münster ·  münsterländisches Filmgut · Queer monday · Kurzfilmsalon im neben*an · arthouse Sneak · Kino Kaffeeklatsch · Kino für Kinder u.a

Online kann man DIE LINSE hier anschauen.

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Guten Tag!wieder einmal erwartet euch und uns ein ereignisreicher Monat. Neben den regulären Wochenstarts zählen wir diesmal mehr Sonderveranstaltungen als der Mai Tage hat. Das heißt also zahlreiche Möglichkeiten, in andere Welten einzutauchen und sich inspirieren, informieren und unterhalten zu lassen. Mein persönlicher Kinokalender ist jedenfalls schon nahezu voll, auf folgende Filme und Reihen bin ich besonders gespannt:Mike Mills' JAHRHUNDERTFRAUEN ist eine autobiografische Coming-of-Age-Geschichte voller geballter Frauenpower, eine Hommage an die 70er Jahre und die Punkbewegung. Weiter geht’s mit Luftgitarrenübungen in der israelischen Tragikomödie EIN TAG WIE KEIN ANDERER, ein liebevoller und unterhaltsamer Film mit schwarzem Humor im Stil der Coen-Brüder. Gleich drei Filmstarts im Mai beschäftigen sich mit Schule und Buildung. Die kleine Schul-Reihe beleuchtet Alternativen zur Regelschule, fragt danach, ob die Inklusion in der Schule in den letzten Jahren wirklich klappt und wie es eigentlich ist, Lehrer oder Lehrerin zu werden. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL, einer von diesen drei Filmen, ist eine Dokumentation über eine kollektiv betriebene Schule in Berlin, die ohne Noten und Direktor oder Direktorin auskommt. Wie das funktionieren soll? Das könnt ihr ab 11. Mai herausfinden und direkt am Premierentag sogar mit dem Regisseur Alexander Kleider darüber diskutieren.Auch der Kurzfilm kommt wieder nicht zu kurz. Zwei sehenswerte Oberhausen on Tour Programme mit künstlerischen Beiträgen und Musikvideos werden im neben*an gezeigt, fast zeitgleich zur aktuellen Ausgabe der diesjährigen Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen.Zum Schluss möchte ich auf eine neue Filmreihe ab Juni hinweisen, die von Geflüchteten kuratiert wird. In gemeinsamen Treffen, die bereits im Mai stattfinden, werden Themen erarbeitet, die den Beteiligten wichtig sind. Wir wollen nicht über die Geflüchteten sprechen, sondern ihnen eine Stimme und eine Plattform geben. Alle Interessierten können sich gerne bei uns melden!Wir sehen uns im Kino! Maria Minewitsch 

Das nächste LINSE-Heft erscheint voraussichtlich am Freitag, den 26. Mai.

Belle & Sebastian
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 9 Jahren
Sa 29. April / So 30. April / Mo 1. Mai ·  jeweils 15:00 Uhr

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Mullewapp - Das große Kinoabenteuer der Freunde
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 5 Jahren
Sa 6. Mai // So 7. Mai · jeweils 14:45 Uhr

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Mullewapp - Das große Kinoabenteuer der Freunde ab Sa 6. Mai

Der fantastische Mr. Fox ab Sa 13. Mai

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ab Sa 20. Mai

Tony 10 ab Sa 27. Mai

Cinderella ab Sa 3. Juni

Molly Monster ab Sa 10. Juni

Oberhausen On Tour 2017: Das Richtige tun (Kurzfilmprogramm) Sa 17. Juni

Wickie und die starken Männer ab Sa 24. Juni

Auf Augenhöhe ab Sa 1. Juli

Nicht ohne uns! ab Sa 8. Juli

Sams im Glück ab Sa 15. Juli

Der kleine Nick macht Ferien ab Do 20. Juli

Pippi Langstrumpf ab Do 27. Juli

In der Regel beginnen die Filme am Samstag um ca. 14:45 Uhr, am Sonntag um 10:45 Uhr und ca. 14:45 Uhr und am Mittwoch um 16:15. Änderungen sind aber möglich, beachtet daher bitte einige Tage vor eurem Besuch die Anfangszeiten auf unserer Website.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Programmverteiler
Set1
zum Ansehen Foto anklicken

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www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Spielplan

Freitag, 5. Mai 2017
19:00
Dienstag, 9. Mai 2017
19:00
Mittwoch, 10. Mai 2017
21:00
Montag, 15. Mai 2017
20:00
Dienstag, 16. Mai 2017
19:00
19:00
Mittwoch, 24. Mai 2017
19:00
Samstag, 27. Mai 2017
14:45
Sonntag, 28. Mai 2017
14:45
17:00
20:15
Dienstag, 30. Mai 2017
19:00
Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
14:45
Samstag, 8. Juli 2017
14:45
Sonntag, 9. Juli 2017
14:45
Samstag, 15. Juli 2017
14:45
Sonntag, 16. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 19. Juli 2017
14:45
Donnerstag, 27. Juli 2017
14:45
Freitag, 28. Juli 2017
14:45
Samstag, 29. Juli 2017
14:45
Sonntag, 30. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 2. August 2017
14:45