Unsere Neustarts ab Do 14. November

But Beautiful:
Alles wird gut? Alles kann gut werden: Erwin Wagenhofer („We Feed the World“) widmet sich in seinem neuen Film dem Positiven

Bis dann, mein Sohn:
Ein generationenübergreifendes, zutiefst berührendes Familienepos vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Umwälzungen in China

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But Beautiful: »Beeindruckend an But Beautiful ist vor allem die Schönheit, die er entgegen warnend-dystopischer Filme wie Erde (Nikolaus Geyrhalter, 2019) gerade nicht darin sucht, die globale Zerstörung vor Augen zu führen, sondern vielmehr die unermesslichen Möglichkeiten, die unser Planet bereithält. Es ist nicht mehr die Zeit für überwältigte Hoffnungslosigkeit im Angesicht geradezu erhabener Zerstörung; es ist die Zeit für einen auf andere Zukünfte gerichteten Blick, der dabei fest auf dem Boden der Gegenwart steht. Es mangelt nicht an Aussichtslosigkeiten, sondern an Bildern einer Wirklichkeit, die längst in der Erde, in der Luft und im Wasser existiert.« (kino-zeit.de) // »Seine poetische Hommage vermittelt Zuversicht und motiviert. Der Zuschauer erlebt Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen, Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln und einen österreichischen Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt hat. Und bei allen aufgezeigten Perspektiven fehlt nicht die inspirierende Macht der Musik. Exzellenter Jazz trägt und verbindet die eindrücklichen Bilder.« (programmkino.de) // »„But Beautiful“ ist ein sehenswerter, positiver und wichtiger Film geworden, der Mut macht, und zeigt, dass es – trotz Konflikten, Kriegen, Umweltzerstörung, gesellschaftlicher Spaltung und Umbrüchen – Menschen gibt, die an das Positive glauben und aus Idealismus ihren Teil dazu beitragen, dass die Erde ein lebenswerter Ort bleibt.« (filmpluskritik.com) //

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Bis dann, mein Sohn: » Das leise, etwas verschachtelte Drama ist aber nicht nur ein fantastisch gespieltes Einzelschicksal, sondern verbindet das Persönliche mit dem Politischen, wenn es gleichzeitig zu einem Spiegel eines sich wandelnden Chinas wird.« (film-rezension.de) // »Wang Jingchun und Yong Mei, die den beiden Gestalt geben und Seele verleihen, wurden bei der diesjährigen Berlinale für ihre beeindruckende schauspielerische Leistung mit den Silbernen Bären Bester Darsteller respektive Beste Darstellerin ausgezeichnet. Es sind hochverdiente Preise für ein Werk, das meisterlich vom Menschlichen zu erzählen weiß: von einer langwierigen, aber kollektiv unternommenen Trauerarbeit und eben auch davon, welche Wunden das Politische dem Privaten schlägt, kontinuierlich und unabhängig von Ideologie.« (epd-film.de) // »Alles hier ist in sanfte, matte Farben getaucht, die Bilder von Bis dann, mein Sohn sind angenehm klar, die Inszenierung ist schlicht. Wie eine Umarmung, die eine Zuschauerin fest an sich hält, ohne allzu aufdringlich und sentimental zu werden. Diese Contenance, diese Selbstbeherrschtheit ist das Schöne an dem Film. « (critic.de) // »Eine große humanistische Fabel und ein Gesellschaftsporträt Chinas, kondensiert und komprimiert im tragischen Schicksal zweier Familien.  Ein Meisterwerk, dem man jeden Filmpreis auf der Welt wünscht – und sei es nur deswegen, damit dieser Film in die deutschen Kinos kommt.« (kino-zeit.de) // »Die stille Größe dieses Films ist ein Beispiel für die ungebrochene erzählerische Kraft des Kinos « (cinema.de)

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Herbstzeit ist Programmpreiszeit!

Nach der bundesweiten Auszeichnung letzte Woche konnten wir uns über den NRW-Kinoprogrammpreis der Film und Medienstiftung freuen. Mit den Prämien für unser Hauptprogramm und unser Kinderprogramm 2018 landeten wir auf dem 4. Platz.

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Nach der bundesweiten Auszeichnung letzte Woche konnten wir uns über den NRW-Kinoprogrammpreis der Film und Medienstiftung freuen. Mit den Prämien für unser Hauptprogramm und unser Kinderprogramm 2018 landeten wir auf dem 4. Platz, geteilt mit den lieben Kolleg*innen vom Schloßtheater Münster. Der Spitzenpreis ging in diesem Jahr nach Bonn, herzlichen Glückwunsch ans Kino in der Brotfabrik!

OmU-Vorpremiere

Mi 13. November · 19:30 Uhr: Pferde stehlen
In Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Münster-Kristiansand // »Erinnerungen, die das Bewusstsein fluten und den Schmerz bringen – doch als wie stark dieser empfunden wird, entscheidet man selbst.« (Per Petterson)

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»Der norwegische Schriftsteller Per Petterson, auf dessen Roman der Film basiert, hat eine bittersüße Erzählung geschaffen über die Menschen, die sich mit ihrem Innenleben und der Vergangenheit auseinandersetzen müssen und irgendwo auf einem Silberstreifen am Horizont Frieden finden müssen. Regisseur Hans Petter Moland gelingt es, dieses Innenleben um farbenfrohes bildgewaltiges Storytelling zu erweitern.« (uncut.at) // »Moland bietet gut gemachtes, spannungsreiches Gefühlskino mit kommerziellen Anstrichen aber auch Momenten von Zärtlichkeit.« (rbb24.de) // »Filmisch ein Gemälde aus Jetzt und Damals, Natur und Ritual, Sprache und Klang, ist „Out Stealing Horses“ sensationell gut gespielt« (berliner-zeitung.de) // » In der unberührt wirkenden Natur Norwegens kann sich die Kamera fast ungebunden bewegen und die Bilder sprechen lassen. Es fällt dabei kaum auf, dass »Pferde stehlen« ein wortkarger Film ist, denn die Natur ist keineswegs still. Gekonnt arbeitet Moland mit Tönen und Geräuschen, mit Hinter- und Vordergründen und einem Darsteller, der mit seinem faltigen Gesicht mehr sagen kann als so mancher Dialog.« (epd-film.de) // »« () //

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Architektur und Film: Die gute Form – 100 Jahre Bauhaus

Mi 13. November · 18:30 Uhr : L'Inhumaine
Mit anschl. Get together im neben*an

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Architektur und Film: Die gute Form – 100 Jahre Bauhaus

1919 gründete Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus als Ausbildungsstätte für Architekten, Künstler, Designer und Handwerker. Der Leitgedanke war die „gute Form“, eine Synthese von individueller, künstlerischer Gestaltung und industrieller Moderne, als Konsequenz sollte der Unterschied zwischen Künstler und Handwerker aufgehoben werden. Dabei war das Bauhaus nicht nur Ausbildungsstätte, sondern ein Ort der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Fragen: „Es verfolgte die Idee, mit Gestaltung Gesellschaft transformieren zu können: Gestaltung also nicht als Affirmation der Gegenwart, sondern als Kritik der Gegenwart, als Imagination eines anderen Möglichkeitsraumes; Gestaltung als emanzipatorisches Versprechen.“ (Ph. Oswalt). Nach Stationen in Dessau und Berlin wurde das Bauhaus 1933 nach Repressalien durch die NSDAP geschlossen, Vorwurf war „Kulturbolschewismus“. Allerdings wirken die innovativen Ideen des Bauhauses bis heute fort in Architektur, Design und Form.

Die 14. Ausgabe der Reihe Architektur und Film, die das CINEMA Münster in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer NRW präsentiert, geht mit zwei Filmprogrammen der Frage nach, welche Bedeutung die Ansätze des Bauhauses heute haben, ein Filmabend ist den Frauen des von Männern dominierten Bauhauses gewidmet, und ein Stummfilm aus dem Jahr 1923 zeigt formale Einflüsse der Bauhausästhetik auf das damals noch junge Medium Film.

Alle Filme mit Einführung. Im Anschluss an die Vorführungen lädt die Architektenkammer jeweils zu einem „Get together“ im Foyer, bei dem sich Gelegenheit zum Austausch über das Programm bietet. Es ist empfehlenswert, Karten im Internet oder telefonisch zu reservieren.

Die Termine:

So 20. Oktober 2019 · 18:30 Uhr: Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus

Mi 30. Oktober 2019 · 18:30 Uhr: Bauhausfrauen + Das dritte Auge

So 3. November 2019 · 18:30 Uhr: Max Bill – Das absolute Augenmass

Mi 13. November 2019 · 18:30 Uhr: L’Inhumaine

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Holle Frank

Mi 13. November · 19:00 Uhr: Vergehen ins Auge fassen – Eine Reise ins Eis
im LWL-Museum für Kunst und Kultur

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EINE REISE INS EIS ist eine Art Roadmovie entlang der winterlichen Südküste Islands mit einem abenteuerlichen Abstecher ins Hochland. Der Blick auf die Lagune des Vatnajökull, des drittgrößten Gletschers der Welt, ist von unwirklicher Schönheit, so als hätte Caspar David Friedrich diesen Anblick mit seiner "gescheiterten Hoffnung" gemalt. Hier aber türmen sich die Eisschollen in stetiger Bewegung gegeneinander auf, werden ins Meer getrieben und bleiben auf dem schwarzem Lavasand als zerkleinerten Schollen wie kostbare Kristalle liegen, wenn die Flut sie zurücktreibt. Das Vergehen der Gletscher kann kaum augenfälliger sein. Von magischer Schönheit ist auch die Eishöhle im Vatnajökull Gletscher, deren Zauber sogar die Filmer der Games of Thrones entdeckt hatten für ihre Serien. Die Geysire und herrlichen Wasserfälle unterwegs sind legendär, aber dort macht sich auch der Tourismus am bemerkbarsten. Ein letzter Blick aus dem Flieger lässt noch einmal den Traum von Island erscheinen. Ab 2001 arbeitet Holle Frank nach Ihrem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Ihrer Lehrtätigkeit in Münster als freischaffende Künstlerin vorwiegend im Medium des Video. Ihre Reisen haben sie nach USA, Italien, Spanien, Mexico, Russland und in die lateinamerikanischen Länder gebracht. Ihre Filme, darunter auch Videos über die Galapagos Inseln und Argentinien wurden zwischen den Jahren 2009 -2015 im Cinema gezeigt.

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Look&Listen

Mi 13. November · 21:00 Uhr: Doppelprogramm Art Ensemble of Chicago
Doppelprogramm mit „Null Sonne Null Point“ und „Live from the Jazz Showcase Chicago“ // präsentiert von Filmclub Münster, cuba-cultur und Norbert Nowotsch

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1978 gastierte das Art Ensemble mit einem furiosen Konzert im Westfälischen Kunstverein Münster und man konnte sehen und hören, wie die Musiker ihre spezifische Variante des modernen Jazz umsetzten, bei der besonderer Wert auf die schwarze Identität der afro-amerikanischen Musiker und die Wurzeln des Jazz gelegt wird. Der Film „Null Sonne Null Point“ (1997, 35 Min.) von Nicolas Humbert & Werner Penzel dokumentiert eine Woche lang die Proben zu einem Konzert des Art Ensemble mit dem Autor und Musiker Hartmut Geerken in München, „eine Hommage an die beiden heliozentrischen Philosophen Salomo Friedlaender und Sun Ra“. Es sind die wohl letzten Aufnahmen der Gruppe mit den mittlerweile verstorbenen Bandmitgliedern Lester Bowie und Malachi Favors „Live from the Jazz Showcase Chicago“ (1981, 50 Min.), dokumentiert ein Konzert mit Lester Bowie, trumpet, percussion; Joseph Jarman, Roscoe Mitchell, reeds, percussion; Malachi Favors, acoustic double bass, percussion; Don Moye, drums, percussion Vielfalt und Wandel – das sind die Markenzeichen des Art Ensemble of Chicago, welches 2019 sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Und auch in diesem Jahr tourt das aktuelle Ensemble weiterhin: Holland, Brasilen Litauen, Türkei, England…

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CINEMA FLASHLIGHT

Do 14. November · 19:00 Uhr: Human Nature: Die CRISPR Revolution
anschl. Gespräch mit Dr. Johann S. Ach, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter, Centrum für Bioethik WWU // Film und Gespräch über einen der größten wissenschaftlichen Durchbrüche des 21. Jahrhunderts: CRISPR

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Extrahiert aus bakteriellen Immunsystemen ermöglicht die Genschere CRISPR-CAS9 in den Händen bahnbrechender Wissenschaftler heute eine nie dagewesene Kontrolle über die grundsätzlichsten Bausteine des Lebens. So öffnen sich Wege, um Krankheiten zu heilen, die gesamte Biosphäre umzugestalten und letztlich auch unsere eigenen Kinder zu designen. Die Setzung ethischer Grenzen hinkt diesem rasanten Fortschritt hinterher. HUMAN NATURE vermittelt die Grundlagen der Genomforschung und ermöglicht so eine nachdenkliche Erkundung der weitreichenden Implikationen dieser revolutionären Technologie. Der Film betrachtet die Standpunkte der Wissenschaftler*innen, die CRISPR entdeckten, der Familien, die von ihren Möglichkeiten betroffen sind, der Bioingenieur*innen, die mit ihr an die Grenzen des wissenschaftlich Möglichen gehen und auch der Firmen, die die Genschere ungeachtet der ungeklärten ethischen Fragen bereits gewinnbringend einsetzen. Wie wird diese neue Macht aber die menschliche Beziehung zur Natur verändern? Was bedeutet sie für die menschliche Evolution? Wie weit darf Forschung gehen?

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Regisseur zu Gast

Sa 16. November · 19:00 Uhr: But Beautiful
anschl. Gespräch mit Regisseur Erwin Wagenhofer // Alles wird gut? Alles kann gut werden: Erwin Wagenhofer („We Feed the World“) widmet sich in seinem neuen Film dem Positiven

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»Beeindruckend an But Beautiful ist vor allem die Schönheit, die er entgegen warnend-dystopischer Filme wie Erde (Nikolaus Geyrhalter, 2019) gerade nicht darin sucht, die globale Zerstörung vor Augen zu führen, sondern vielmehr die unermesslichen Möglichkeiten, die unser Planet bereithält. Es ist nicht mehr die Zeit für überwältigte Hoffnungslosigkeit im Angesicht geradezu erhabener Zerstörung; es ist die Zeit für einen auf andere Zukünfte gerichteten Blick, der dabei fest auf dem Boden der Gegenwart steht. Es mangelt nicht an Aussichtslosigkeiten, sondern an Bildern einer Wirklichkeit, die längst in der Erde, in der Luft und im Wasser existiert.« (kino-zeit.de) // »Seine poetische Hommage vermittelt Zuversicht und motiviert. Der Zuschauer erlebt Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen, Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln und einen österreichischen Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt hat. Und bei allen aufgezeigten Perspektiven fehlt nicht die inspirierende Macht der Musik. Exzellenter Jazz trägt und verbindet die eindrücklichen Bilder.« (programmkino.de) // »„But Beautiful“ ist ein sehenswerter, positiver und wichtiger Film geworden, der Mut macht, und zeigt, dass es – trotz Konflikten, Kriegen, Umweltzerstörung, gesellschaftlicher Spaltung und Umbrüchen – Menschen gibt, die an das Positive glauben und aus Idealismus ihren Teil dazu beitragen, dass die Erde ein lebenswerter Ort bleibt.« (filmpluskritik.com) // »« () //

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Psycho, Film und Analyse

So 17. November 2019 · 17:00 Uhr: Trennung
Zu Gast: Dr. Isolde Boehme, arbeitet als Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Köln. // Vortrag ab ca. 19:10 Uhr

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Der Arbeitskreis Psycho, Film und Analyse …

 … zeigt in den Herbst- und Wintermonaten von Oktober 2019 bis März 2020 jeweils an einem Sonntag im Monat um 17.00 Uhr einen ausgewählten Film, der dann anschließend von einer Psychotherapeutin/einem Psychotherapeuten in Form eines Vortrags unter einem bestimmten Blickwinkel reflektiert wird. Angestrebt wird nicht eine umfassende und abschließende Deutung der Filme, sondern ein öffnender Blick in die Vielfalt des psychotherapeutischen Denkens. Nach dem Vortrag besteht für das Publikum die Gelegenheit, eigene Sichtweisen, Fragen und Anmerkungen in das Forum zu geben. Der Eintrittspreis für Film und Vortrag beträgt 8,00 € (ermäßigt 7,00 €).

Dipl.-Psych. Dr. phil. Georg Baumann
Dipl.-Psych. Kornelia Gees
Dipl.-Psych. Barbara Gussone Psycho,

Film und Analyse ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Linse e.V. und dem PsychotherapeutInnennetzwerk Münster e.V.

Weitere Informationen über Aufgaben und Struktur des Netzwerks und seiner Mitglieder finden Sie auf unserer Homepage www.ptn-muenster.de

Die Termine im Überblick:

So 13. Oktober 2019 · 17:00 Uhr: Cold War – Der Breitengrad der Liebe

So 17. November 2019 · 17:00 Uhr: Trennung

So 8. Dezember 2019 · 17:00 Uhr: Augenblicke: Gesichter einer Reise

So 12. Januar 2020 · 17:00 Uhr: Transit

So 9. Februar 2020 · 17:00 Uhr: Ein mörderischer Sommer

So 8. März 2020 · 17:00 Uhr: Neben den Gleisen

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Leinwandbegegnungen

Mo 18. November · 18:30 Uhr: Welcome to Sodom
Im Anschluss gibt es im neben*an die Gelegenheit, bei Essen und Trinken miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle sind willkommen!

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Vor nicht allzu langer Zeit war diese Gegend Sumpfland. Heute liegt an der Lagune eine der größten Elektro-Müllhalden der Welt. Agbogbloshie, am Rande der Millionenmetropole Accra, zählt zu den verseuchtesten und giftigsten Arealen der Erde. Der Dokumentarfilm portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Wir begegnen dem Herrn über die Feuer, in denen die Kabelberge verbrannt und eingeschmolzen werden, um Kupfer und Metalle frei zu legen. Zwischen den tiefschwarzen Rauchsäulen treffen wir einen Medizinstudenten, der aufgrund seiner Homosexualität fliehen musste und in der Anonymität dieses Ortes Schutz sucht. In einem Holzverschlag hat sich ein junger Arbeiter ein Tonstudio eingerichtet, in dem er in der Freizeit seine Rap-Songs aufnimmt. Ein kleines Mädchen kämpft mit der eigenen Identität. Als Junge verkleidet kommt sie an besser bezahlte Arbeit - mit einem Magneten sammelt sie die kleinsten Metallreste. „Mit umwerfender Kunstfertigkeit stürzt uns dieser atemberaubende Film tief in ein schockierend dystopisches Universum, wie geradewegs einem Ridley Scott Film entsprungen.“ (filmmaker magazine)

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Filmprogramm im Rahmen der Ausstellung Katia Kameli: She Rekindled the Vividness of the Past

Mo 18. November 2019 · 21:00 Uhr: The Battle of Algiers: a a Film in History
Malek Bensmaïls Dokumentation aus dem Jahre 2017 regt das kritische Denken über Geschichte und Erinnerung an.

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Im Rahmenprogramm zur Ausstellung „Katia Kameli: She Rekindled the Vividness of the Past“ in der Kunsthalle Münster, der ersten institutionellen Einzelausstellung der französisch-algerischen Künstlerin Katia Kameli in einer deutschen Institution. Die Ausstellung handelt vom Erzählen von Geschichte(n) und lädt ihre Besucherinnen und Besucher ein, sich mit der Konstruktion und Dekonstruktion von Geschichte auseinanderzusetzen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der komplexen Beziehung von Kolonialismus und Post-Kolonialismus sowie dem nachkolonialen Erinnern.

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Kurzfilmsalon im neben*an mit der Linse

Di 19. November · 20:30 Uhr: Shorts Attack 2019: 30 Jahre Mauerfall
Sieben ernste und witzige Statements zu den Mauern auf der Welt // Mit Moderation, Getränk und Pause im neben*an in Kooperation mit Die Linse e.V.

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Sieben ernste und witzige Statements zu den Mauern auf der Welt. Mauern überall: In Mexiko, Israel und der Festung Europa zeigt sich der Mauerbau als Strategie gegen Kommunikation und Völkerverständigung. Anlässlich des Jubiläums „30 Jahre Mauerfall“ sollen die Bollwerke bereist, die Undurchdringlichkeit von Beton und Stacheldraht getestet und auf Stasi-Thriller zurückgeblickt werden.

Der Kurzfilmsalon im neben*an
Der Kurzfilm ist eine spezielle Form von Film. Er erzählt in kurzer Zeit mit allem, was auch ein Langfilm hat seine Geschichte. Man kann viele davon hintereinander gucken und es lohnt sich dazwischen ab und an auch mal zu reden. Vielleicht mit einem Getränk. Der Kurzfilmsalon will dem Rechnung tragen. In lockerer Atmosphäre präsentieren wir die Kurzfilmprogramme im neben*an mit Moderation, Gespräch und Getränk. An jedem Abend kann das Publikum seinen Lieblingsfilm bestimmen.

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Die Linse zeigt: Dokumentarfilm-Club

Mi 20. November · 19:00 Uhr: Schönheit
Kontrolle, Sehnsucht und Optimierung // Mit anschl. Gespräch im neben*an

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Auf den ersten Blick scheint an den Protagonisten nichts ungewöhnlich zu sein, allerdings haben sie alle etwas vermeintlich Außergewöhnliches gemeinsam – eine Schönheitsoperation. Carolin Schmitz gewährt dem Zuschauer einen Einblick in das Leben von Menschen, die sich im Namen der Schönheit unters Messer gelegt haben, aber auch von Menschen, die plastische Operationen durchführen. Welche Lebensentwürfe haben diese Personen und was verstehen sie unter Schönheit? Der Film zeigt neben den vielfältigen Möglichkeiten, die die heutige Chirurgie bietet, auch die vielschichtigen Aspekte von Kontrolle, Sehnsucht und Optimierung der eigenen Lebenswelt, die einen solchen Eingriff begleiten. Im Bereich der körperlichen Verschönerung scheint nichts unmöglich, angefangen von der Entfernung lästiger Schlupflieder und Nasenhöcker, über die Vergrößerung der Brüste bis hin zur Optimierung des Unterleibs für ein höheres Lustempfinden. Die Protagonisten reden offen und nicht ohne Stolz über ihre Eingriffe.

Dokumentarfilm-Club
Dokumentarfilme unterbreiten uns das schöne Angebot, den Filmemachern/innen in die verschiedensten Winkel unserer Zivilisation zu folgen. Wir gewinnen einen Eindruck von den Lebensräumen unserer Zeit sowie von der Poesie und Logik sich darin entwickelnder Lebensgeschichten. Dadurch erhalten wir auch Anregungen für unseren eigenen Alltag. Der Dokumentarfilm-Club lädt immer am 3. Mittwoch des Monats um 19.00 Uhr zur Vorführung eines Dokumentarfilms ein. Anschließend wird in lockerer Atmosphäre im neben*an über den Film und Weiterführendes gesprochen. Nicht Filmkritik steht dabei im Vordergrund, sondern das Anliegen, die gewonnenen Eindrücke auszutauschen. Folgen wir daher ein Stück weit den Träumen junger Immigranten in einem Kölner Jugendclub, einem Liebespaar in die Kanalisation von L.A., einem Landart-Künstler bei seiner Arbeit in abgelegenen Landschaften oder den festlichen Keuschheitsritualen einer streng evangelikalen Familie. Beides – Filmvorführung und Gesprächsrunde – ist öffentlich zugänglich und kann auch unabhängig voneinander besucht werden.

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Arthouse Sneak – Pay After in der Cinema-Nachtschicht

Mi 20. November · 22:15 Uhr: Arthouse Sneak #158
Am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken

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Wir machen das Programm, ihr macht den Preis!

Zweimal monatlich laden wir seit April 2013 zur Arthouse Sneak. Im Rahmen der Cinema-Nachtschicht könnt ihr am 1. und 3. Mittwoch des Monats um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Weiterhin gilt die Devise Pay After: ihr bestimmt selbst, wie viel euch der gezeigte Überraschungsfilm wert ist. Schlappe 2,50 Euro beträgt der Mindesteintritt, mit bis zu 7,50 Euro könnt ihr nach dem Besuch den Film „bewerten“. Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Im Vorprogramm: Platte des Monats in Kooperation mit Green Hell-Records.

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:

#158 am Mi 20. November 2019 um 22:15 Uhr
Karten gibt es am Vorstellungstag ab 21:15 Uhr an der Cinema-Kasse

 

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Capernaum – Stadt der Hoffnung“ (amharisch/arab.OmU) – 1,33
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„The Party“ (OmU) – 1,63
„Call Me By Your Name" – 1,63
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76

Top in 2019:
Flop in 2019

Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
freigegeben ab 0 J

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Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 5 Jahren

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Die kommenden KinderKino-Termine

Michel muss mehr Männchen machen ab Sa 14. August

Unheimlich perfekte Freunde ab Sa 21. September

KUKI – Kurze für Kids (ab 7 Jahren) ab Sa 29. September

Horton hört ein Hu! ab Do 3. Oktober

Ronja Räubertochter ab Sa 12. Oktober

Ich – Einfach unverbesserlich ab Do 17. Oktober

Bibi Blocksberg ab Do 24. Oktober

Tito, der Professor und die Aliens ab Fr 1. November

Alle sind anders 2019 ab So 10. November

Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland ab Sa 16. November

Amy und die Wildgänse ab Sa 23. November

Die kleinen Hexenjäger ab Sa 30. November

Die Unglaublichen 2 ab Sa 7. Dezember

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ab Sa 14. Dezember

Mo & Friese unterwegs mit Freunden ab Sa 21. Dezember

Morgen, Findus, wird‘s was geben ab So 22. Dezember

Die Muppets Weihnachtsgeschichte ab Mi 25. Dezember 2019

Ice Age ab Fr 27. Dezember

Momo ab Do 2. Januar

TKKG ab Sa 11. Januar

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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BritFilms #13

Do 5. bis Mi 18. Dezember 2019

BRITFILMS tourt im Schuljahr 2019/2020 bereits zum 13. Mal durch ca. 60 deutsche Kinos. Das Filmfestival zeigt eine Auswahl von Filmen aus dem englischsprachigen Raum, die allesamt von jungen Protagonist*innen und ihren Lebenswelten erzählen.

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Der Eintritt pro Schüler*in kostet 4 € und das Geld muss im Vorfeld des Besuchs mindestens klassenweise eingesammelt werden. Mit Hilfe des Anmeldeformulars können Sie Ihre Klasse für die Filme anmelden. Das ausgefüllte Formular bitte per Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de. Es gibt konkrete Terminangebote, wir versuchen aber auch Vorführungen zu ihren Wunschterminen zu realisieren.

Zu allen Filmen gibt es Unterrichtsmaterial: Zur Offiziellen Homepage der Britfilms

In dem folgenden Kalender sehen Sie, in welchen Vorstellungen wie viel Plätze frei sind. Berücksichtigen Sie, dass drei Vorstellungen parallel möglich sind und sich eventuell durch eine weitere Vorstellung oder einen Saaltausch weitere Möglichkeiten eröffnen. Wenn Sie also keinen passenden Termin finden, fragen Sie gerne nach Alternativen. Die Ansicht des Kalenders lässt sich nach unten oder oben scrollen.

Die Filme im Überblick:

EARLY MAN ab 6 Jahren | KIDS IN LOVE ab 15 Jahren | GOD HELP THE GIRL ab 14 Jahren | THE KEEPER ab 12 Jahren | MID90S ab 12 Jahren | 52 TUESDAYS ab 15 Jahren

Weitere Informationen auf der CINEMA-Schulkino-Webseite

 

zum Ansehen Foto anklicken

Online Karten kaufen und reservieren
cineplex.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,50* / erm. € 7,00*
Premierentag € 6,00*
Kinderkino € 4,50
*online € 0,50 günstiger: cineplex.de

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Wir sind Mitglied bei

Spielplan

Freitag, 22. November 2019
18:30
Montag, 25. November 2019
18:45
Dienstag, 26. November 2019
18:45
Mittwoch, 27. November 2019
19:00
Freitag, 29. November 2019
20:00
Sonntag, 8. Dezember 2019
17:00
Mittwoch, 11. Dezember 2019
19:00
Sonntag, 12. Januar 2020
17:00
Mittwoch, 15. Januar 2020
19:00
Sonntag, 9. Februar 2020
17:00
Sonntag, 8. März 2020
17:00