Liebe Freundinnen und Freunde von Cinema & Kurbelkiste und Café Garbo,

nachdem wir seit dem 24.10. nur noch unter Einhaltung strengerer Auflagen unseren Kino- und Gastronomiebetrieb aufrecht erhalten konnten, ist in der Bund-Länderkonferenz am 28.10. beschlossen worden, dass alle Kinos und Gastronomien ab dem 2. November bis zum Ende des Monats November geschlossen bleiben müssen. Wir hoffen, dass wir unseren Spielbetrieb sowie unser kulinarisches Angebot zur Kinowoche ab 3.12.2020 wieder aufnehmen können!

Bis einschließlich Sonntag, 1.11. finden alle Kinoveranstaltungen unter den geltenden Regelungen (Maskenpflicht auch am Sitzplatz im Saal, 1,50m Abstand zwischen den Buchungen) statt! Auch das Café Garbo wird bis dahin täglich bis 23:00 Uhr geöffnet sein.

Bereits gekaufte Online-Tickets für den November werden in den nächsten Tagen storniert und das Geld wird zurückerstattet. Die Rückabwicklung der Bezahlung kann dabei bis zu 14 Tage dauern.

An der Kinokasse erworbene (Vorverkaufs)tickets können bis 1.11. zu den Kassenöffnungszeiten zurückgegeben werden, ab dem 2.11. montags bis freitags 10:00 - 13:00 Uhr oder nach Absprache (info(at)cinema-muenster.de)

Für die Zeit der Schließung tüfteln wir bereits an Angeboten für euch! Bleibt gespannt und bleibt gesund!

Eure Cinemas und Garbos!

Unsere Neustarts ab Do 29. Oktober

Und morgen die ganze Welt:
Die 20-jährige Luisa nimmt den Kampf gegen den Rechtsruck in Deutschland auf.
So 1. November 2020 · 15:00 Uhr: Mit Video-Begrüßung von Regisseurin Julia von Heinz und Hauptdarstellerin Mala Emde.

Sag du es mir:
Ein dramaturgischer Tanz in drei Episoden über Opfer, Täter und die Wahrheit zwischen den Lügen.

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Und morgen die ganze Welt: »„Und morgen die ganze Welt“ ist junges, mutiges, aufrüttelndes Politkino, das keine Angst hat, in alle Richtungen anzuecken. « (filmstarts.de) // »Dass es Julia von Heinz gelingt, das Umfeld ihrer Protagonistin weder zu verherrlichen noch zu dämonisieren, dürfte auch an der Tatsache liegen, dass sich die Filmemacherin selbst lange Zeit in antifaschistischen Zusammenschlüssen engagierte. So liefert der Film nach knapp zwei Stunden und einem abrupten Ende natürlich keine finalen Antworten auf die Frage, wie man als junger Mensch auf die Missstände seiner Zeit reagieren soll. Dafür jedoch einen bestechend authentisch wirkenden Einblick in die inneren Kämpfe, die die Suche danach in der Protagonistin hervorruft. Das Ergebnis ist ein hochaktuelles Polit-Drama, das garantiert auch nach dem Kinobesuch noch für Gesprächsstoff sorgen wird.« (kino-zeit.de) // »„Und morgen die ganze Welt“ nimmt uns mit in eine lose Gruppierung junger idealistischer Menschen, die gegen die rechte Szene kämpft. Was sich nach einer eindeutigen gut-böse-Einteilung anhört, ist es am Ende nicht. Vielmehr zeigt das deutsche Drama schlüssig die Hilflosigkeit der Demokratie gegenüber antidemokratischen Elementen, stellt die Frage nach der Verhältnismäßigkeit von Mitteln und ist gerade bei der Darstellung des Haupttrios spannend.« (film-rezension.de) //

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Sag du es mir: »Schon Schnitt (Camila Mercadal) und Kamera (Leander Ott) erzeugen mit Auslassungen, Abkürzungen, stoischen Totalen und zeitversetzenden Schleusungen zwischen den Kapiteln eine gewisse Lakonie, doch darüber hinaus ist „Sag du es mir“ vor allem auch ein sprachliches Kunstwerk. In prägnanten Dialogen wird Dahergesagtes in Variationen so lange breitgetreten, bis es eine ungeahnte philosophische Größe oder Absurdität preisgibt. Bild und Wort verbinden sich zu einem auf allen Ebenen überraschenden und doch stringenten filmischen Textgewebe.« (filmdienst.de) // »Der Film "Sag Du es mir" von Regisseur Michael Fetter Nathansky hat den mit 30 000 Euro dotierten Hauptpreis des 15. Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen gewonnen. Die raffiniert aus unterschiedlichen Perspektiven erzählte Alltagsgeschichte mache den Zuschauer auf intelligente und vergnügliche Weise zum Komplizen in einem filmischen Vexierspiel, begründete die Jury in der pfälzischen Stadt die Wahl.« (suedeutsche.de) // »Erwachsenes, authentisches Drama, das anhand des durch eine unerklärliche Tat verknüpften Schicksals dreier Menschen Schuld und Vergebung, Lüge und Wahrheit hinterfragt. Michael Fetter Nathanskys Langfilmdebüt wurde vielfach preisgekrönt, zuletzt für sein hervorragendes Darstellertrio, sein Drehbuch und die Produktion bei Achtung Berlin.« (kino.de) // »In „Sag du es mir“ versucht eine Frau herauszufinden, wer ihre Schwester von der Brücke gestoßen hat. Das beginnt als Mischung von Komödie und Krimi, verwandelt sich aber in ein Drama, das seine Geschichte erst durch den Perspektivenwechsel offenbart. Das bleibt bis zum Ende etwas eigenartig, geht aber doch zu Herzen, wenn es aufzeigt, wie komplex die Wahrheit manchmal sein kann. « (film-rezension.de) //

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CINEMA FLASHLIGHT

So 1. November · 11:30 Uhr: Srbenka
Ein intensiver Film über ein Theaterstück. Eine Einladung zum Nachdenken. // Weitere Vorstellung: Di 3. November · 18:30 Uhr

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Nationalfriedhof Mount Herzl in Israel. Jeden Samstag morgen die gleiche Prozession: Bestückt mit Plastik-Klappstühlen und Essensboxen zieht eine Gruppe älterer Menschen an dem Grabstein des Wegbereiters des politischen Zionismus vorbei, um es sich unter dem Schatten einer ausladenden Kiefer bequem zu machen. Die "Mount Herzl Academy" tagt. Fünf Jahre lang hat die Filmemacherin Tali Shemesh die Gruppe begleitet, deren Zweck, neben der Diskussion kultureller und zeitgeschichtlicher Fragen laut Satzung darin besteht, der Vereinsamung im Alter vorzubeugen. Im Mittelpunkt stehen Minya, die zurückhaltende und eher schweigsame Großmutter der Regisseurin, und Lena, deren dominante Schwägerin - zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und die das Schicksal doch fest aneinandergebunden hat. Mit großer erzählerischer Sicherheit bewegt sich der Film zwischen der Gruppe, deren Mitglieder nach und nach sterben, und Lenas privatem Drama, das stellvertretend für das Trauma derer steht, die den Nazi Terror überlebt haben.

Dokumentarfilme unterbreiten uns das schöne Angebot, den Filmemachern/innen in die verschiedensten Winkel unserer Zivilisation zu folgen. Wir gewinnen einen Eindruck von den Lebensräumen unserer Zeit sowie von der Poesie und Logik sich darin entwickelnder Lebensgeschichten. Dadurch erhalten wir auch Anregungen für unseren eigenen Alltag. Der Dokumentarfilm-Club lädt immer am 3. Mittwoch des Monats um 19.00 Uhr zur Vorführung eines Dokumentarfilms ein. Anschließend wird in lockerer Atmosphäre im neben*an über den Film und Weiterführendes gesprochen. Nicht Filmkritik steht dabei im Vordergrund, sondern das Anliegen, die gewonnenen Eindrücke auszutauschen. Folgen wir daher ein Stück weit den Träumen junger Immigranten in einem Kölner Jugendclub, einem Liebespaar in die Kanalisation von L.A., einem Landart-Künstler bei seiner Arbeit in abgelegenen Landschaften oder den festlichen Keuschheitsritualen einer streng evangelikalen Familie. Beides – Filmvorführung und Gesprächsrunde – ist öffentlich zugänglich und kann auch unabhängig voneinander besucht werden. Udo Wellerdieck und Jens Schneiderheinze

Weitere Informationen zum Film

 

Architektur und Film

So 1. November · 18:30 Uhr : What a Wonderful World
Mit einer Einführung // eine Filmreihe mit Architektenkammer NRW

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Architektur und Film: Die Unsichtbaren im Labyrinth der Großstadt

Die rapide wachsenden Mega-Metropolen dieser Welt sind städtebaulich einem atemberaubenden Wandel unterworfen. Diese architektonischen Metamorphosen sind eng mit sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden.

Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts wie auch die Globalisierung der letzten Jahrzehnte ließen einige Metropolen regelrecht explodieren, so dass die Stadtplanung dem Expansionsdruck oft nicht mehr standhalten konnte. Ein Folgeproblem war das Auseinanderklaffen von Arm und Reich, das sich niederschlägt im unmittelbaren Kontrast von eingefriedeten Luxuswohnsiedlungen und verwahrlosten Slums, in dem große, völlig verarmte Bevölkerungsschichten verzweifelt ums Überleben kämpfen.

Dieses soziale Gefälle steht in der Reihe Die Unsichtbaren – Im Labyrinth der Grossstadt im Fokus: Inwieweit bestimmt das städtische Umfeld Mechanismen sozialer Ungerechtigkeit? Dabei fangen die Filme gerade durch diese Blickweise die Atmosphäre so verschiedener Mega-Metropolen wie Mumbai oder Manila, Casablanca oder Beirut faszinierend ein.

Die 16. Ausgabe der Reihe Architektur und Film, die das CINEMA Münster in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer NRW präsentiert, stellt vier Spielfilme vor, die von Menschen verschiedenster Herkunft erzählen auf der Suche nach ihrem Platz in Betondschungeln, überbevölkerten Elendsvierteln, engen Altstädten und ohrenbetäubendem Straßenverkehr.

Alle Filme mit Einführung. Es ist empfehlenswert, Karten im Vorverkauf im Internet oder vor Ort im Cinema zu erwerben.

Die Termine:

So 11. Oktober 2020 · 18:30 Uhr: DHOBI GHAT (Mumbay Diaries)

Di 20. Oktober 2020 · 18:30 Uhr: CAPHARNAÜM (Capernaum – Stadt der Hoffnung)

So 1. November 2020 · 18:30 Uhr: WWW (What a wonderful world)

So 15. November 2020 · 18:30 Uhr: LOLA

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Kino für Kinder

Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess
Ab 0 J.
Kino für Kinder (4,50 Euro): In der Kinderbuchverfilmung freundet sich ein Junge während seiner Ferien mit einem Mädchen an, das auf der Suche nach seinem Vater ist.

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Paddington 2
ab 0 J.
Kino für Kinder (4,50 Euro): Die zweite Verfilmung der Bücher mit dem nach England eingewanderten kleinen Bären

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Beim Kino für Kinder im Cinema beträgt der Eintritt 4,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Spitzenpreis beim Kinoprogrammpreis NRW 2020!

Das Programmkino Cinema & Kurbelkiste hat für sein herausragendes Programm mit 25.000 Euro die höchste Auszeichnung beim diesjährigen Kinoprogrammpreis NRW von der Film- und Medienstiftung NRW erhalten.

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Das Programmkino Cinema & Kurbelkiste hat für sein herausragendes Programm mit 25.000 Euro die höchste Auszeichnung beim diesjährigen Kinoprogrammpreis NRW von der Film- und Medienstiftung NRW erhalten. Auch das Schloßtheater gehört mit 19.000 Euro zu den 10 besten Kinos des Landes. Das Cinema zeige qualitativ hochwertigstes, abwechslungsreichstes Filmprogramm mit einem sehr hohen Anteil an deutschen und europäischen Filmen, Originalfassungen sowie anspruchsvolle Kinder- und Jugendfilme, zahlreiche Sonderveranstaltungen und thematisch originelle Filmreihen, so die Jurybegründung.

„Wir freuen uns sehr über den Spitzenpreis, der uns besonders in diesen schwierigen Zeiten zugutekommt. Die Auszeichnung ermutigt uns, weiterhin anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen und Kino als Kultur- und sozialen Ort wieder zu beleben.“ so die gemeinsame Kinoleitung Maria Minewitsch und Daniel Wolter.

Bildmaterial und weitere Infos auf https://www.kinoprogrammpreisnrw.de/

 

 

Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag bis Samstag ab ~17:00 Uhr
Sonntag ab ~ 11:45 Uhr

Eintrittspreise
€ 8,50* / erm. € 7,00*
Premierentag € 6,-*
Kinderkino € 4,50
Soli-Preis € 10,50*
*online € 0,50 günstiger: cineplex.de

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen,

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste" zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste

Donnerstag = Premierentag
Neustarts kosten donnerstags in allen Vorstellungen nur € 6,- (+evtl. Zuschlag wegen Überlänge)

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Folgende Regeln sind für die Wiedereröffnung zu beachten

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