Deutsch im Kino – Konversationen im neben*an

Ab dem 19.09. laden wir dich jeden Montag um 18:00 Uhr in unseren Raum neben*an ein, um gemeinsam Konversationen über die verschiedensten Themen auf Deutsch zu führen und zu üben.

Hierfür brauchst du keine Vorkenntnisse und es ist nicht wichtig, wie viel Deutsch du schon gelernt hast. Das Einzige, was du mitbringen musst, ist ein Thema, über das du sprechen möchtest und viel Neugier auf spannende Geschichten und Ideen von Anderen.

Mit „Deutsch im Kino“ bieten wir einen Raum an, in dem sich alle wohl fühlen sollen und gemeinsam in lockerer Atmosphäre miteinander Konversationen auf Deutsch üben können. 

Unsicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache oder fehlende Sprachkenntnisse können eine Barriere zu Kulturorten wie unser Kino sein. Mit unserem neuen Angebot möchten wir mit euch diese Barriere überwinden um gemeinsam die Magie des Kinos genießen zu können.

Ab dem 19.09. jeden Montag um 18:00 Uhr Treffen wir uns am Eingang zum Kino vor dem neben*an.

Unsere Neustarts ab Do 29. September

Liebe, D-Mark und Tod - Ask, Mark ve Ölüm:
Die beispiellose Geschichte einer selbständigen Musikkultur der Einwanderer*innen aus der Türkei, ihrer Kinder und Enkelkinder in Deutschland – unterhaltsam und sehr vielschichtig mit noch nie gesehenem Archivmaterial erzählt.

Mutter:
Acht Originalstimmen von Frauen, die durch die Darstellung von Anke Engelke in einer inszenierten Figur zusammengeführt werden und ein vielschichtiges Bild von Mutterschaft entwerfen.

Wir könnten genauso gut tot sein:
Eine Geschichte über Zugehörigkeit, das Ringen um Wahrheit und die Macht der Angst.

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Liebe, D-Mark und Tod - Ask, Mark ve Ölüm: »Es ist ein überaus interessanter, liebevoll kompilierter Film, der zeigt, wie sich in der Geschichte der Popmusik jene der westdeutschen Gesellschaft spiegelt – und die Geschichte der Migration.« (zeit.de) // »So entsteht ein facettenreiches, mitreißendes Porträt mehrerer Generationen, das ein wenig bekanntes kulturelles Erbe mit Fragen um Teilhabe und Identität in einem sich verändernden Land thematisiert. Nichts weniger als ein Meilenstein der Musikgeschichtsschreibung.« (epd-film.de) // »Ein schillerndes filmisches Mixtape voll historischer Hits.« (moviebreak.de) // »Schon die ersten Momente des Films, wenn schnelle Schnitte und die grell-leuchtenden Credits die Leinwand erfüllen, lassen erahnen, dass dieser Film sein Thema mit Power auf die Leinwand bringt. Und es ist diese Energie, die der Film in der Regie von Cem Kaya (das Buch wurde gemeinsam mit einem der Produzenten, Mehmet Akif Büyükatalay, entwickelt), bis zum Schluss aufrechterhält« (fbw-filmbewertung.de) // »Kaya hat ein wichtiges Zeitdokument geschaffen und mit seiner fleißigen Dokumentationswut wahre Pionierarbeit geleistet. Diese Sehnsucht nach einem respektvollen Miteinander, die in der Musik zu finden ist, so wird im Film klar, ist bisher übrigens nicht so eingetreten.« (kino-zeit.de) //

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Mutter: »Regisseurin Carolin Schmitz gelingt mit Hilfe ihrer großartigen Hauptdarstellerin Anke Engelke ein abstrakt-bruchstückhaftes, zugleich universelles und das Publikum auf Abstand haltendes filmisches Kunstprojekt, das aus weiblicher Sicht die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft, unterschiedliche Ansichten zur Mutterschaft sowie den Umgang mit dem Mutterdasein behandelt.« (filmstarts.de) // »„Mutter“ gibt Frauen die Möglichkeit, über das zu sprechen, was oft unter den Tisch gekehrt wird. Dokumentarfilmerin Carolin Schmitz lotet die Bandbreite der Muttergefühle zwischen extremen Polen aus; vom unvergleichlichen Glück bis zur totalen Erschöpfung und Selbstaufgabe.« (film-rezension.de) // »Carolin Schmitz lässt acht Frauen von ihrem Muttersein erzählen, eine einzige verkörpert sie: die großartige Anke Engelke« (epd-film.de) // »« () //

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Wir könnten genauso gut tot sein: »wer diesen Film als Parabel sieht, auf gesellschaftliche Mechanismen wie Ausgrenzung oder Konformitätszwang, liegt wahrscheinlich auch nicht schlecht. Die beklemmende, lehrstückhafte Atmosphäre jedenfalls hält der Film furios bis zum Schluss durch.« (epd-filmd.de) // »Natalia Sinelnikova ist mit ihrem Langfilmdebüt ein kompakter, effizienter Psychothriller über destruktive Gemeinschaftsdynamiken unter dem Druck klaustrophobischer Extremsituationen gelungen. Gerade ihre Entscheidung, die feindliche Außenwelt nicht auszubuchstabieren, macht sich bezahlt – denn so muss jede Zuschauerin und jeder Zuschauer die eigenen dystopischen Szenarien hineinprojizieren. « (critic.de) // »eine herrliche Satire über gängige diskursive Muster unserer Zeit. Sie zeichnet in einem skurrilen Setting nach, wie Ängste rationales Denken und Handeln im Nu unterminieren können. Die Atmosphäre des Films erinnert bisweilen an den ähnlich abstrusen The Lobster (Yorgos Lanthimos). Es sind die präzise komponierten Aufnahmen der Hochhauskulisse, die hervorragende schauspielerische Leistung Iacobs und Geigers die geschickte, zurückhaltende Informationsvergabe, die eine beklemmendes Grundgefühl schaffen. Und doch ist „Wir könnten genauso gut tot sein“ ein unterhaltsamer, streckenweise sogar ziemlich witziger Film. « (uncut.at) // »« () //

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CINEMA FLASHLIGHT

Sa 1. Oktober · 22:30 Uhr + Mi 5. Oktober · 18:30 Uhr: Soll ich dich einem Sommertag vergleichen?
Eine vielstimmige queere Variante von „Tausendundeine Nacht“

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Die Liebesgeschichte beginnt, wie tausendundeine Liebegeschichten vor ihr begonnen haben: „Es war einmal …“ Eine Erzählerin berichtet von der Beziehung zweier Männer. Ein polyamouröser Chor von früheren Liebhabern setzt ein. Im Club Sheherazad kommen und gehen die Figuren. Es geht um Grindr-Dates, Herzschmerz, Liebe zu dritt. Und was ist mit einem Happy End? Ein nicht-heteronormatives Musical, das arabische Volkssagen mit ägyptischer Popmusik kombiniert und Lieder und Gedichte multimedial zu neuer, leuchtender Entfaltung bringt. Sein Film, betitelt nach Shakespeares 18. Sonett, entwirft nicht weniger als einen überzeitlichen Safe Space, in dem persönliche und kollektive Erinnerungen mit unseren gegenwärtigen Hoffnungen und Träumen zusammenklingen.

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Cinema Rewind – Ana Lily Amirpour

Mo 3. Oktober · 20:15 Uhr: A Girl Walks Home Alone At Night
Einfach die beste iranische Western-Vampir-Romanze aller Zeiten!

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In Bad City versucht Arash (Arash Marandi) trotz der Drogensucht seines Vaters über die Runden zu kommen, aber im Grunde will er nur weg aus der Stadt. Die nächtlichen Straßen bevölkert von Dealern und Prostituierten – und beherrscht von einem Mädchen (Sheila Vand) im wehenden Tschador, das auf einem Skateboard durch die Nacht gleitet. Eine düster-faszinierende Aura umgibt sie, der sich Arash nicht entziehen kann. »Es ist, als hätten Sergio Leone und David Lynch ein gemeinsames Baby und dafür Nosferatu als Babysitter bestellt« schreibt Regisseurin Ana Lily Amirpour über ihren ersten Langfilm.

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Arthouse Sneak

Mi 5. Oktober · 22:15 Uhr: Arthouse Sneak #205
Immer Anders. Immer Arthouse. Aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart. Alle Filme laufen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln!

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Immer Anders. Immer Arthouse.

Seit April 2013 laden wir zweimal monatlich zur Arthouse Sneak. Immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Der Eintritt beträgt 5,00 Euro.

Karten kaufen (cineplex.de)

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:

Arthouse Sneak #205

Mi 5. Oktober um 22:15 Uhr

Arthouse Sneak #206

Mi 19. Oktober um 22:15 Uhr

Arthouse Sneak #207

Mi 2. November um 22:15 Uhr

 

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Capernaum – Stadt der Hoffnung“ (amharisch/arab.OmU) – 1,33
„Corpus Christi“ (poln.OmU) - 1,59
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„The Party“ (OmU) – 1,63
„Call Me By Your Name" – 1,63
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76

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Zappenduster - Die Nachtschiene im Cinema | Vorpremiere mit Gespräch

Fr 7. Oktober · 22:15 Uhr: Ach du Scheiße!
Mit anschließendem Filmgespräch mit Lukas Rinker (Drehbuch & Regie) via Zoom. // Die wahnwitzige Story, eine fesselnde Hauptdarsteller-Performance und der stylische Look des Films garantieren 90 extrem unterhaltsame Minuten, fast ausschließlich in der Enge eines Dixi-Klos erzählt, kultig wie das Dixi selbst.

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»ein cleveres kleines Kammerspiel. Ach du Scheisse! ist gleichzeitig spannend und witzig und Gedeon Burkhard hat sichtlich Spass an seiner Rolle des verrückten Horst.« (outnow.ch) // »Thomas Rinkers Spielfilmdebüt mixt amüsante Absurdität mit hartem Überlebenskampf und hat dabei weder Scheu vor Fäkalien, noch vor Klamauk. Kein großer Scheiß, sondern eine spaßige Überraschung aus der Genre-Nasszelle Deutschlands.« (moviebreak.de) // »Aus einem bewundernswert präzise inszenierten psychologischen Thriller wird ein Fun-Splatter-Exzess, bei dem sich alles nur noch darum dreht, wie sich auch die nächste (Geschmacks-)Grenze überschreiten lässt. Das führt zweifellos zu vielen Lachern und noch mehr »Ach du Scheiße!«-Ausrufen.« (epd-film.de) // »Schaut euch „Ach du Scheiße!“ unbedingt an – falls die Rettung des heimischen Genrekinos ausgerechnet in einem umgestürzten Dixiklo beginnen sollte, könnt ihr später sagen, ihr seid dabei gewesen! « (filmstarts.de) //

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Cinema Rewind – Ruben Östlund

Sa 8. Oktober · 18:00 Uhr: The Square
Die Satire von Ruben Östlund (» Triangle of Sadness) über die schillernde Welt der Kunstszene gewann 2017 die Goldene Palme in Cannes!

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Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Eine mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes prämierte Gesellschaftssatire.

 

CINEMA FLASHLIGHT | Mit Gast

So 9. Oktober · 22:15 Uhr: Nasim
In Kooperation mit Seebrücke Münster und GGUA e.V. - mit anschließendem Gespräch mit Protagonistin Nasim und den Filmemachern Arne Büttner & Ole Jakobs // Ein nahegehender Film über die Emanzipation einer Frau während der Flucht, die sich unter widrigsten Bedingungen selbst befreien will.

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»Ein herrlich garstiger Mix aus Beziehungsstudie, Mode-Business-Demontage, Typenkomödie, Katastrophenfilm und Gesellschaftssatire – mit großartig aufgelegter Besetzung.« (spielfilm.de) // »Der Film erschöpft sich zudem nicht im billigen Reichen-Bashing. Vielmehr zeigt er, dass es genau jene Verhältnisse sind, die das Verhalten der Menschen prägen, und dass Unterprivilegierte, kommen sie in eine Machtposition, nicht zwangsläufig besser sind. Östlunds Blick ist völlig illusionslos, doch trotz seiner (im klassischen Sinne) zynischen Perspektive: Ganz herzlos ist er nicht. Er lässt alle seine Figuren in ihrer Menschlichkeit und Widersprüchlichkeit zur Geltung kommen, beispielsweise auch Dimitry, der anfangs wie eine fiese Karikatur erscheint. Darin liegt wohl auch die Melancholie, die in »Triangle of Sadness« immer wieder mitschwingt.« (epd-film.de) // »In seiner offenen, episodischen Struktur mag „Triangle of Sadness“ gar als idealer Film unserer Zeit verstanden werden: Allerlei Interpretationen bieten sich an, Identifikation und Ablehnung mit dieser oder jener Figur erlauben es, den Film aus allen möglichen Richtungen zu verstehen. Gerade seine Glatte, oft makellose Oberfläche scheint sogar schon die Antwort auf Kritik mitzudenken: Ist es nicht bewusst selbstironisch, scheint Östlund sagen zu wollen, die glatte Oberflächlichkeit der Superreichen mit Bildern von schönem, glattem Schein aufs Korn nehmen zu wollen? « (programmkino.de) // »Triangle of Sadness ist mit Sicherheit einer der unterhaltsamsten Filme des diesjährigen Wettbewerbs an der Croisette, der mit zahlreichen Lachern und unglaublichen Wendungen für lautstarke Vorführungen mit Szenenapplaus sorgte.« (kino-zeit.de) // »Östlund lässt kurz die Utopie eines Matriarchats entstehen, macht sich aber keinerlei Illusionen darüber, dass die Menschen dafür sorgen werden, auch diese neue Hierarchie scheitern zu lassen. Wie das indes passiert, ist ebenso schlüssig wie komisch. Wie es der Regisseur eben perfekt versteht, seinen wilden, ungezügelten Film immer dann am lustigsten sein zu lassen, wenn das, was er zeigt, am allerschrecklichsten ist.« (kino.de) //

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OmU-Vorpremiere mit Sektempfang

So 9. Oktober · 19:45 Uhr: Triangle of Sadness
Eine Welt, die sich in Habende und Habenichtse aufteilt in einem Mikrokosmos aus Models, Influencer*innen, Millionär*innen, Dienstpersonal und Arbeiter*innen.

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»Ein herrlich garstiger Mix aus Beziehungsstudie, Mode-Business-Demontage, Typenkomödie, Katastrophenfilm und Gesellschaftssatire – mit großartig aufgelegter Besetzung.« (spielfilm.de) // »Der Film erschöpft sich zudem nicht im billigen Reichen-Bashing. Vielmehr zeigt er, dass es genau jene Verhältnisse sind, die das Verhalten der Menschen prägen, und dass Unterprivilegierte, kommen sie in eine Machtposition, nicht zwangsläufig besser sind. Östlunds Blick ist völlig illusionslos, doch trotz seiner (im klassischen Sinne) zynischen Perspektive: Ganz herzlos ist er nicht. Er lässt alle seine Figuren in ihrer Menschlichkeit und Widersprüchlichkeit zur Geltung kommen, beispielsweise auch Dimitry, der anfangs wie eine fiese Karikatur erscheint. Darin liegt wohl auch die Melancholie, die in »Triangle of Sadness« immer wieder mitschwingt.« (epd-film.de) // »In seiner offenen, episodischen Struktur mag „Triangle of Sadness“ gar als idealer Film unserer Zeit verstanden werden: Allerlei Interpretationen bieten sich an, Identifikation und Ablehnung mit dieser oder jener Figur erlauben es, den Film aus allen möglichen Richtungen zu verstehen. Gerade seine Glatte, oft makellose Oberfläche scheint sogar schon die Antwort auf Kritik mitzudenken: Ist es nicht bewusst selbstironisch, scheint Östlund sagen zu wollen, die glatte Oberflächlichkeit der Superreichen mit Bildern von schönem, glattem Schein aufs Korn nehmen zu wollen?« (programmkino.de) // »Östlund lässt kurz die Utopie eines Matriarchats entstehen, macht sich aber keinerlei Illusionen darüber, dass die Menschen dafür sorgen werden, auch diese neue Hierarchie scheitern zu lassen. Wie das indes passiert, ist ebenso schlüssig wie komisch. Wie es der Regisseur eben perfekt versteht, seinen wilden, ungezügelten Film immer dann am lustigsten sein zu lassen, wenn das, was er zeigt, am allerschrecklichsten ist.« (kino.de) //

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CINEMA FLASHLIGHT | Mit Gast

Mo 10. Oktober · 18:30 Uhr: Europa Passage
Mit anschließendem Gespräch mit Filmemacher Andrei Schwartz // Ein Film über Menschen, die kaum eine Chance haben, und trotzdem versuchen, das Beste daraus zu machen. Und über den Preis, den sie dafür zahlen müssen.

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Wir alle kennen sie, die Menschen, die vor dem Drogerie-, Supermarkt oder vor der Kirche sitzen und betteln. Meist über mehrere Monate jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Aber wer sind diese Menschen, woher kommen sie und wohin verschwinden sie dann wieder? Was bringt sie dazu, bei jedem Wetter auf der Straße zu sitzen und zu betteln? Der Filmemacher Andrei Schwartz geht dieser Frage nach und begleitet in seinem Dokumentarfilm EUROPA PASSAGE über einen Zeitraum von 5 Jahren das Leben einer Gruppe von Roma, die dauerhaft zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatdorf Namaiesti pendeln. Mangels Arbeit in Rumänien verdienen sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit Betteln in Hamburg. Sie schlafen unter Brücken und in Parks, in ständiger Angst entdeckt und vertrieben zu werden. Für die städtischen Behörden gelten sie als „freiwillige Obdachlose“, der Zugang zu den Notprogrammen bleibt ihnen sogar im Winter verwehrt. Alle paar Monate fahren sie heim, zurück zu ihren Kindern und Verwandten. Um zuverstehen, warum sie ihre Liebsten für Einnahmen von ein paar Euro am Tag zurücklassen, begleitet der Film sie zurück in ihr Heimatdorf Namaiesti. Wir erleben mit, wie hart die Bedingungen vor Ort sind und erfahren, dass diese Migration auch eine Folge der Wende ist, seit der es in der Region weder Arbeitsplätze noch eine Perspektive gibt. Die zwei Hauptprotagonisten Maria und Tirloi sind die einzigen, die es im Laufe der Jahre geschafft haben, sich ein Stück Normalität aufzubauen. Sie bilden die Brücke zwischen den beiden Welten: Er hat Arbeit, sie geht noch immer betteln. Sie können ihre Enkelin zu sich holen, die als erste in der Familie lesen und schreiben lernt. Doch der Aufstieg hat seine Schattenseiten – er führt zu Neid und Konflikten mit den anderen Dorfbewohnern und zu einer Entfremdung zwischen den beiden. Denn – wie Regisseur Andrei Schwartz resümiert – „alles hat seinen Preis“.

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Alfons Zitterbacke -Endlich Klassenfahrt
empf. ab 8 J.
In der zweiten Verfilmung der Kinderbuch-Reihe möchte Alfons in seine Mitschülerin Leonie auf einer Klassenfahrt beeindrucken

(5,00 Euro)

Die Biene Maja - Das geheime Königreich
Ab 0 J.
In ihrem dritten Kinofilm stoßen Maja und Willi auf ein mysteriöses Ei und müssen eine Rettungsaktion für eine Ameisenprinzessin starten.

(5,00 Euro)

Fritzi - Eine Wendewundergeschichte
Ab 9 J.
Ein spannender und unterhaltsamer Animationsfilm über die Zeit des Mauerfalls.

(5,00 Euro)

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Beim Kino für Kinder im Cinema beträgt der Eintritt 5,00 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

 

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Montag & Dienstag ab ~16:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab ~10:45 Uhr

Eintrittspreise
Montag bis Donnerstag
€ 8,00 / erm. € 7,00
Treue € 7,00 / Treue erm. € 6,00

Freitag bis Sonntag & an/vor Feiertagen
€ 9,00 / € 7,50 Euro
Treue € 7,50 / Treue erm. € 6,50

unter 16 J.: € 5,50
Kino für Kinder: € 5,00
Soli-Preis: zzgl. € 2,00
Arthouse-Sneak: € 5,00

Tickets: cineplex.de

Bei Sonderveranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste" zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste.

Treuekarte "4x zahlen. 4x strahlen." für Vielseher*innen; Gültigkeit 6 Monate, nicht übertragbar. Nach 4x regulärem Eintrittspreis gibt es 4x eine Preisstufe günstiger.

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Freitag, 7. Oktober 2022
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